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acab

unregistriert

1 Zum Seitenanfang

Sonntag, 27. Oktober 2002, 14:35

Anarchismus

Was ist eigentlich Anarchismus? Der Anarchismus ist ein politischer Zustand, in dem Verfassung, Recht und Gesetz ihre Geltung verloren haben. Ein Zustand, in dem alle Herrschaft von Menschen über Menschen aufgehoben ist. Der Anarchismus wird von vielen Leuten als totales Chaos und unmöglich durchzusetzendes System dargestellt! Das stimmt so jedoch nicht! Der Anarchismus ist ein System wo 90% der Bevölkerung dahinter stehen müssen damit er funktionieren kann! Anarchismus ist eigentlich nur geordnetes Chaos wo jeder seine Aufgabe hat! Gute Beispiele sind zum Beispiel Kommunen wo Menschen ohne feste Gesetze zusammen leben weil sie diese nicht brauchen und sich Soziale regeln von alleine Aufstellen! Ich denke das ein guter Spruch zum Anarchismus folgender ist: "Meine Freiheit hört dort auf wo deine anfängt!".

Seht ihr das genauso wie ich das oben beschrieben habe? Bitte antwortet mir! Ich binn mir nicht sicher ob ich das richtig deffiniert habe!
 

Lenin

Doppel-As

Dabei seit: 18.09.2002

Beiträge: 135

 

2 Zum Seitenanfang

Sonntag, 27. Oktober 2002, 18:54

Also die Beschreibung ist so wie du sie formuliert hast richtig ich seh da keinen fehler drin oder irgend eine ergänzung. Persönlich muss ich aber sagen Anarchismus wird nie funktionieren!
PROPAGANDA
Visit: http://www.soviet-design.tk
 

Dabei seit: 21.10.2002

Beiträge: 87

 

3 Zum Seitenanfang

Sonntag, 27. Oktober 2002, 19:25

Ich muss da Lenin völlig zustimmen, wie soll denn so ein System überleben???? durch plündern und rauben??? Steinzeit wir kommen.... juhu! oder wie? *lol* Na dann gute Nacht.... :( Naja, es ist und bleibt aber jedem seine Anschauung, aber meinen Gedanken von einem funktionierendem System trifft das nicht gerade :))
Ach mein Gott, für was denn bitte ne Sig?? :P Muss das wirklich sein...... Nee, ich will keine! :D
 

teci

Eroberer

Dabei seit: 19.10.2002

Beiträge: 64

 

4 Zum Seitenanfang

Montag, 28. Oktober 2002, 01:11

@acab wenn ich mal deinen spruch zum anarchismus
überdenke kann ich das nicht nachvollziehen den im Anarchismus gibt es keine einschränkung der freiheit also interessiert mich der andere nicht den ich habe eine unbeschränkte freiheit und ein anderer hat wieder ne ganz andere vorstellung von uneingeschrängter freiheit . das wird nie funktionieren . Als Anarchismus wuerde ich folgendes bezeichnen.
Ich kann tun und machen ,wie, wann, wo, was ich will ohne irgendwelche sanktionen zu erwarten . und die gibt es auch nicht in einer kommune selbst die sind einer gewissen ordnung unterworfen.

cu tec
cu
teci webmaster from http://www.kraewi.de 8)

und Admin from Enimikboard
 

muezae

Doppel-As

Dabei seit: 27.10.2002

Beiträge: 131

 

5 Zum Seitenanfang

Dienstag, 29. Oktober 2002, 11:01

naja was heisst ohne feste regeln??
zusammenleben geht micht ohne regeln!
ich stelle mir anarchie so vor das jeder einzelne gesunde regeln für sich selbst haben muss mit einem höchstmass am menschlichkeit und vernunft dann ist es unnötig regeln aufzuschreiben und durchzusetzen
ICH
Pöbel gern :P ;pöbel mit !
 

2g5

unregistriert

6 Zum Seitenanfang

Dienstag, 29. Oktober 2002, 11:49

Also wenn ich das richtig lese ist die Definition völlig richtig. Aber der ANachismus kann nie richtig funktionieren da jeder einmal eine Hilfe braucht.
 

acab

unregistriert

7 Zum Seitenanfang

Dienstag, 29. Oktober 2002, 15:59

naja funktionieren kann er auch nicht 100% wollte ja nur wissen ob ich das richtig definiert habe!
 

corpse2001

Mitglied

Dabei seit: 14.10.2002

Beiträge: 39

 

8 Zum Seitenanfang

Dienstag, 29. Oktober 2002, 21:50

also ich finde das zum ! ich finde das beste system hat eine freie marktwirtschaft! da ist auch nicht dieser beschissene soziele bereich mit drin!

faragerri:
Was bitte ist koten?
Hab's mal ersetzt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »faragerri« (31. Oktober 2002, 09:38)

 

MSch

Routinier

Dabei seit: 23.09.2002

Beiträge: 288

 

9 Zum Seitenanfang

Samstag, 2. November 2002, 16:54

Zitat

Original von corpse2001
also ich finde das zum ! ich finde das beste system hat eine freie marktwirtschaft! da ist auch nicht dieser beschissene soziele bereich mit drin!

Wieso ist das Soziale so zu verachten?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MSch« (2. November 2002, 16:56)

 

Dabei seit: 16.09.2002

Beiträge: 1 257

 

10 Zum Seitenanfang

Samstag, 2. November 2002, 19:00

Zitat

Original von Fresh S
Wurde schon öfters ausprobiert, funktioniert nicht.


Ich mag Spam!

-->gelöscht<--
Gute Posts beinhalten auch Argumente, nicht nur Urteile.
 

Mokick

Jungspund

Dabei seit: 03.11.2002

Beiträge: 24

 

11 Zum Seitenanfang

Sonntag, 3. November 2002, 21:03

vor allem: was heisst "sozial" überhaupt. ist eigentlich nur ein leerer begriff, der mittel zur augenwischerei zu sein scheint...
 

Gaskanne

Foren As

Dabei seit: 03.11.2002

Beiträge: 84

 

12 Zum Seitenanfang

Sonntag, 3. November 2002, 22:59

Zitat

Original von Lenin
Also die Beschreibung ist so wie du sie formuliert hast richtig ich seh da keinen fehler drin oder irgend eine ergänzung. Persönlich muss ich aber sagen Anarchismus wird nie funktionieren!
...weil die Leute einfach zu machtgeil sind!
Sie können es nicht ertragen dass sie nicht über irgendwem stehen!
Sie streben nach immer mehr Macht und machen den Anarchismus so unmöglich!
 

muezae

Doppel-As

Dabei seit: 27.10.2002

Beiträge: 131

 

13 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 00:18

Zitat

Original von corpse2001
also ich finde das zum ! ich finde das beste system hat eine freie marktwirtschaft! da ist auch nicht dieser beschissene soziele bereich mit drin!

anarchie kann ruhig marktwirtschaftlich sein und frei is die sowieso !
ansonsten bringt die gaskanne das gut auf den punkt,find ich
ICH
Pöbel gern :P ;pöbel mit !
 

Mokick

Jungspund

Dabei seit: 03.11.2002

Beiträge: 24

 

14 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 12:01

Zitat

Original von Gaskanne
weil die Leute einfach zu machtgeil sind!
Sie können es nicht ertragen dass sie nicht über irgendwem stehen!
Sie streben nach immer mehr Macht und machen den Anarchismus so unmöglich!


nun, das mit dem streben nach mehr macht ist eine zu einfache erklärung, da "sie" immer über einem stehen. im prinzip ist es ein gleichgewicht der kräfte innerhalb einer gesellschaft, einer gesellschaft mit einer "dominierenden" gruppe und einer "dominierten". der versuch die totale kontrolle zu erlangen funktioniert nicht, da sich die dominierten wehren. sie machen blau, wählen wie sie denken, sind der industrie immer einen schritt voraus, indem sie industrieprodukte in irgendeiner form "zweckentfremden". wenn die industrie aufspringt, wird der trend verlassen und die industrie steht auf einem berg verlusten. sehr abgekürzt meine erklärung...jedenfalls ist der begriff macht nicht eindeutig, da es gegen diese macht erheblichen widerstand von unten gibt. wen das thema interessiert, dem kann ich bücher von John Fiske empfehlen, der kulturellen bräuche, die machtverhältnisse darin untersucht hat. sehr erstaunlich und interessant...
 

Dabei seit: 28.09.2002

Beiträge: 572

 

15 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 16:35

mal so ne frage kommt vieleicht blöd aber warum schreibst du das in ein pc forum passt irgendwie nicht rein oder

aber der inhalt stimmt wie er da steht
1 2 3 letzte Chance vorbei!

Ob ihr wirkich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht!
 

K1nt4ro

Moderator

Dabei seit: 01.11.2002

Beiträge: 2 300

 

16 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 16:56

Ich verstehe Anarchismus als das genaue Gegenteil des Faschismus oder Kommunismus! Allerdings denke ich das diese beiden Politiken besser funktionieren als der Anarchismus! Ich kann mir nicht vorstellen wie so etwas laufen soll. Zumindest nicht so wie ich ihn verstehe. Am besten ist doch immernoch die Demokratie! :))
Wird (wahrscheinlich) Japan oder (noch viel wahrscheinlicher) die gesamte Menschheit retten
 

Mokick

Jungspund

Dabei seit: 03.11.2002

Beiträge: 24

 

17 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 19:19

Zitat

Original von Klabauterjoe
mal so ne frage kommt vieleicht blöd aber warum schreibst du das in ein pc forum passt irgendwie nicht rein oder

aber der inhalt stimmt wie er da steht


ich nehme an, du meinst mich und meinen text. vielleicht solltest du, um deine frage selber zu beantworten, mal einen blick auf das thema des threads werfen. ausserdem leben wir doch alle in einer welt die sich zwar auch, aber nicht ausschliesslich, mit dem thema computer befasst. irgendwie erscheint es mir seltsam sich, bei der situation in der sich der staat und die menschen darin befinden, ausschliesslich über computer zu unterhalten. in einem forum, das über politik streitet, findet man die immer selben gesichter, die die immer selben fragen stellen und die immer selben antworten geben. man ist unter sich und damit langweilig. ich empfinde diese form hier als neu. deswegen ein ausdrückliches lob an das forum, seine macher und die menschen die es über den bereich der fachidiotie hinauskatapultieren. ach und nebenbei, danke an der zustimmung, obwohl ich nur worte eines wissenschaftlers wiedergegeben habe und obwohl ich deplaziert zu sein scheine...

mo
 

ThirdEye

Routinier

Dabei seit: 04.11.2002

Beiträge: 308

 

18 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 19:24

Zitat

Original von Mokick
vor allem: was heisst "sozial" überhaupt. ist eigentlich nur ein leerer begriff, der mittel zur augenwischerei zu sein scheint...

nein, die soziale marktwirtschaft nimmst du als Bewohner der BRD jeden Tag in Anspruch. Ganz anders als z.B. in den USA, wo es sowas wie ein soziales Netz gar nicht gibt. Wenn du krank bist, gehst du einfach ins Krankenhaus, denn die Versicherung zahlt.

btw: auch solche off-topic-themen finde ich angemessen und wichtig!
www.planetquake.de
 

Mokick

Jungspund

Dabei seit: 03.11.2002

Beiträge: 24

 

19 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 20:02

Zitat

Original von ThirdEye


nein, die soziale marktwirtschaft nimmst du als Bewohner der BRD jeden Tag in Anspruch. Ganz anders als z.B. in den USA, wo es sowas wie ein soziales Netz gar nicht gibt. Wenn du krank bist, gehst du einfach ins Krankenhaus, denn die Versicherung zahlt.




dein beispiel ist reine fassade. nehmen wir mal nicht mich als beispiel, denn ich bin selbstständig, nein nehmen wir mal einen angestellten oder arbeiter. dieser bezahlt ja permanent mehr geld für ein sich selber verwaltendes system. dieses system entscheidet dann irgendwie, keiner kann das wirklich beurteilen, über tragbare oder untragbare behandlungsmethoden. als beispiel eine bandscheibenoperation. eine konventionelle wird bezahlt, eine sogenannt minimal-invasive nicht, da diese teurer ist. so einfach ist die rechnung. ist sie nicht! bei konventioneller behandlung dauert die reha länger und die chancen für einen positiven krankheitsverlauf sind geringer, dass bedeutet ein weiterer eingriff könnte notwendig werden, wieder geringere chancen, reha und so weiter... ein zitat aus "bang, boom, bang": "kreislauf!". ich nehme an, dass keiner glaubt dies wäre das einzige beispiel. die probleme der krankenkassen sind nur eine facette der "sozialen" und immer unsozialer werdenden form unserer marktwirtschaft. usa ist kein vorbild, aber in deutschland tritt man immer jemandem auf die füsse wenn etwas verändert werden soll. mal sind es die bauern, mal die gewerkschaften dann wieder die industrie. nimmt man jemandem geld weg, so die permanente befürchtung, heisst es "wir sorgen dafür, dass ihr nicht wiedergewählt werdet". welche partei der welt wagt es dann den richtigen schritt zu tun? das nenne ich sozial untergehen...

immer wenn es in einem land unbequem wird, siehe deutschland nach dem krieg, entsteht etwas grossartiges, etwas neues. in unserer zeit ist jeder einfach seinen sozialen sessel gewohnt. kein anreiz, keine not, keine besserung, aber sozialerweise bezahlen wir alle ja dafür.

mo
 

ThirdEye

Routinier

Dabei seit: 04.11.2002

Beiträge: 308

 

20 Zum Seitenanfang

Montag, 4. November 2002, 20:36

Zitat

Original von Mokick

Zitat

Original von ThirdEye


nein, die soziale marktwirtschaft nimmst du als Bewohner der BRD jeden Tag in Anspruch. Ganz anders als z.B. in den USA, wo es sowas wie ein soziales Netz gar nicht gibt. Wenn du krank bist, gehst du einfach ins Krankenhaus, denn die Versicherung zahlt.




dein beispiel ist reine fassade. nehmen wir mal nicht mich als beispiel, denn ich bin selbstständig, nein nehmen wir mal einen angestellten oder arbeiter. dieser bezahlt ja permanent mehr geld für ein sich selber verwaltendes system. dieses system entscheidet dann irgendwie, keiner kann das wirklich beurteilen, über tragbare oder untragbare behandlungsmethoden. als beispiel eine bandscheibenoperation. eine konventionelle wird bezahlt, eine sogenannt minimal-invasive nicht, da diese teurer ist. so einfach ist die rechnung. ist sie nicht! bei konventioneller behandlung dauert die reha länger und die chancen für einen positiven krankheitsverlauf sind geringer, dass bedeutet ein weiterer eingriff könnte notwendig werden, wieder geringere chancen, reha und so weiter... ein zitat aus "bang, boom, bang": "kreislauf!". ich nehme an, dass keiner glaubt dies wäre das einzige beispiel. die probleme der krankenkassen sind nur eine facette der "sozialen" und immer unsozialer werdenden form unserer marktwirtschaft. usa ist kein vorbild, aber in deutschland tritt man immer jemandem auf die füsse wenn etwas verändert werden soll. mal sind es die bauern, mal die gewerkschaften dann wieder die industrie. nimmt man jemandem geld weg, so die permanente befürchtung, heisst es "wir sorgen dafür, dass ihr nicht wiedergewählt werdet". welche partei der welt wagt es dann den richtigen schritt zu tun? das nenne ich sozial untergehen...

immer wenn es in einem land unbequem wird, siehe deutschland nach dem krieg, entsteht etwas grossartiges, etwas neues. in unserer zeit ist jeder einfach seinen sozialen sessel gewohnt. kein anreiz, keine not, keine besserung, aber sozialerweise bezahlen wir alle ja dafür.

mo

Aber es geht dir doch nicht schlecht, oder? Natürlich weint man jedem Cent nach, der für irgendwelche Steuern entschwindet, aber das macht nun mal jeder. da kann die regierung auch nicht viel dran ändern, die schwarzen würden es auch nicht besser machen.
Und wenn die Ärzte mal wieder rummeckern, dass die Versicherungen alles kürzen, sollen sie mal shen, welchen scheiss sie abrechnen.... Ich bin selbst privat versichert und die zahlt auch nicht mehr alles...
www.planetquake.de