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lucius

Foren Gott

Dabei seit: 18.09.2002

Beiträge: 3 869

 

1 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 09:58

Wie denkt Ihr über Hartz IV ?

Umfrage

Wie denkt Ihr über Hartz IV ?

35%

Recht so, irgendwie muss man die Leute ans Arbeiten kriegen (123)

46%

Hier werden wieder die Kleinen für die Fehler der Großen bestraft (160)

8%

Interessiert mich nicht, mich betrifft es ja nicht (28)

14%

Hartz IV ? Was ist das denn? (50)

Insgesamt 350 Stimmen
Hallo!

Mich würde mal interessieren, wie Ihr hier so über Hartz IV und Arbeitslosengeld II denkt.

Für diejenigen, die nicht wissen, was Hartz IV ist, oder wie Hartz IV funktioniert, hier gibt es Info aus erster Hand: [URL=http://www.bundesregierung.de/Politikthemen/-,11826/Arbeitslosengeld-II-Hartz-IV.htm]KLICK[/URL]
God is not on the side of the big battalions, but on the side those who shot best.
[Voltair]
 

Leo

Foren Gott

Dabei seit: 01.12.2002

Beiträge: 2 367

 

2 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 10:03

Ich denke Hartz IV geht in die richtige Richtung, aber noch nicht weit genug.
Die meisten Leute wissen ja gar nicht was es ist, schwätzen nur des nach was in de Bild Zeitung steht, die Leute sind einfach zu verwöhnt.
Und wenn einige im Osten jetzt sagen vor der Wende gings ihnen besser, dann sollte man denen mal zeigen wies ihnen vor der Wende ging...
 

waso-matic

Routinier

Dabei seit: 20.02.2003

Beiträge: 372

 

3 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 10:07

ich find es ist eine gute idee für die leute die nicht arbeiten wollen!
Aber die Leute die keinen job bekommen können obwohl sie wollen haben Arschkarte!
 

s.o.

Haudegen

Dabei seit: 15.12.2003

Beiträge: 580

 

4 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 10:14

Zitat

Ich denke Hartz IV geht in die richtige Richtung, aber noch nicht weit genug.
Die meisten Leute wissen ja gar nicht was es ist, schwätzen nur des nach was in de Bild Zeitung steht, die Leute sind einfach zu verwöhnt.
Und wenn einige im Osten jetzt sagen vor der Wende gings ihnen besser, dann sollte man denen mal zeigen wies ihnen vor der Wende ging...


Bin voll deiner Meinung!

Meine Idee:

Jeder Sozialhilfe-/Arbeitslosengeldempfänger (oder wie die auch immer heißen) Sollte Täglich einen sozialen Dienst für seinen Geld tun! Darunter verstehe ich: Suppenküche, Staßenfegen, etc. Das ganze sollte nicht auf freiwilliger Basis laufen, sondern wie normale Arbeit gehabt werden.
 

lucius

Foren Gott

Dabei seit: 18.09.2002

Beiträge: 3 869

 

5 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 10:23

Zitat

s.o. schrieb u.a.:
Jeder Sozialhilfe-/Arbeitslosengeldempfänger (oder wie die auch immer heißen) Sollte Täglich einen sozialen Dienst für seinen Geld tun! Darunter verstehe ich: Suppenküche, Staßenfegen, etc. Das ganze sollte nicht auf freiwilliger Basis laufen, sondern wie normale Arbeit gehabt werden.


für welches geld denn?
bei sozialen diensten, wie du es so schön nennst, bekommt man 1-2€ die stunde. mehr als 3 stunden am tag arbeitet man dabei nicht. macht ca. 60€/monat.

bei minijobs, z.b. auf 400€-basis bleiben dem empfänger von AlgII 15%, der rest wird auf die stütze angerechnet. wären wieder 60€/monat.

wenn einem nur 60€ lohn bleiben, und die gibt man noch für fahrtkosten zum arbeitsplatz aus, arbeitet man praktisch für lau.

da sehe ich den grössten fehler bei Hartz IV, denn es wird der anreiz zum arbeiten genommen, den man ja bei "normaler" arbeit hat, nämlich den "verdienst".
God is not on the side of the big battalions, but on the side those who shot best.
[Voltair]
 

pinG

König

Dabei seit: 25.12.2002

Beiträge: 874

 

6 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 10:29

Ich habe mir eigentlich keine Meinung über Hartz IV gebildet, da es mich nicht betrifft. Ich wohne in der Schweiz. ;)
 

clash_titan

Tripel-As

Dabei seit: 01.03.2003

Beiträge: 201

 

7 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 10:36

Ich finde es richtig, man kann dem Staat nicht nur auf der Tasche liegen, die Zeiten von Bafög z.b. waren schön 377 € fürs nichtstun, die man irgendwann erst zurückzahlen muss, aber ich gehe jetzt auch 20 Stunden die Woche neben dem Studium arbeiten um mein Leben (Auto, Wohnung, Freundin, Vergnügen) zu finanzieren, und gegen Dauerarbeitslose sollte man auf Dauer etwas unternehmen, ich habe nichts gegen die armen Schlucker, die sich echt bemühen aber einfach keinen Job finden, aber es gibt genug die gar keinen Job wollen, die Stüze langt ja zu (über)leben....
A programmer is just a tool, which converts caffeine into code!
 

Skittles

Moderator

Dabei seit: 14.02.2004

Beiträge: 3 014

 

8 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 14:27

Was soll ich dazu sagen ...

Irgendwas musste einfach gemacht werden, da es so nicht weitergehen konnte. Es kann nicht sein, dass jemand, der nicht arbeitet, mehr Geld "verdient" als jemand, der arbeitet und sich den gazen Tag lang abrackert. Das bisherige System, ein Relikt der 70er, ist eine der klassischen sozialen Gießkannen, die damals, großteilig auf Schulden finanziert, ins Leben gerufen wurden. Deutschland geht es aber nun nicht mehr so gut, da die ganze schuldenfinanzierte Wirtschaft meiner Vorgängergeneration jetzt zusammenbricht. Unserer aller Aufgabe ist es also nun diese Schulden wieder zu tilgen. Das dies nicht ohne Einsparungen an allen Ecken und Enden möglich sein wird, sollte jedem klar sein, viele scheinen es dennoch nicht zu verstehen.

Die Bundesregierung hat also einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, blos das war meines Erachtens nur den Anfang. Es wird sicher noch weitere Reformen (z.B. Rentenpolitik) geben müssen. Der derzeitgen Regierung ist es hoch anzuhalten, dass sie diese Reform so durchziehen ohne an die nächste Wahl zu denken, die ihr sicher deutliche Stimmenverluste einbringen wird. Daher Lob an die Regierung, obwohl ich - nebenbei gesagt - kein Anhänger von ihr bin. Sie hat umgesetzt, was andere jahrelang vor sich hergeschoben haben und allein dies ist ein Erfolg für Deutschland. Sollte dies so weitergehen, können unsere Enkel evtl. wieder schuldenfrei leben. Wenn es für uns nicht mehr reicht, sollten wenigstens unsere ANchfahren die Chance haben, dass sie für die Fehlern ihrer Vorgänger herhalten müssen.

~!__/
..o.o

This is Einkaufswagen.
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sutadur

Foren Gott

Dabei seit: 03.03.2003

Beiträge: 2 198

 

9 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 14:44

Wenn man sich genauer anguckt wo genau eigentlich die großen Defizite auftreten, ist ein "großer Verursacher" festzustellen: Die Pflege kranker und behinderter Menschen in Heimen. Das ist ohne Frage ein sehr wichtiger Bereich, aber eben auch einer der kostenintensivsten. Dagegen fallen ein paar Sozialbetrüger die Zahl der Arbeitslosen nicht groß ins Gewicht.

Zitat

Sollte dies so weitergehen, können unsere Enkel evtl. wieder schuldenfrei leben.

Klingt lobenswert, aber das kann man den Leuten nicht verkaufen. Und auch wenn ich die Notwendigkeit von Reformen sehe, frage ich mich doch: Was hab ich davon? Dass es meinen Enkel gut gehen wird, ist schön. Aber die Garantie dafür kann uns leider keiner geben. Und letztlich bin auch ich nicht bereit mich in vollem Umfang einzuschränken, nur damit vielleicht nachfolgende Generationen es besser haben.

Ohne Frage ist Politik zu dieser Zeit nicht einfach. Aber trotzdem möchte ich, der ich auch kein SPD-Anhänger bin, nicht deren Aufgabe übernehmen. Eine wirklich gute Lösung hat sicher keiner von uns in der Tasche.
 

gatowlion

Foren As

Dabei seit: 14.03.2004

Beiträge: 91

 

10 Zum Seitenanfang

Freitag, 10. September 2004, 15:14

Zitat

Original von s.o.

Bin voll deiner Meinung!

Meine Idee:

Jeder Sozialhilfe-/Arbeitslosengeldempfänger (oder wie die auch immer heißen) Sollte Täglich einen sozialen Dienst für seinen Geld tun! Darunter verstehe ich: Suppenküche, Staßenfegen, etc. Das ganze sollte nicht auf freiwilliger Basis laufen, sondern wie normale Arbeit gehabt werden.


Du (Geburtstag: 10.04.1990 lt Profil) weist natürlich Top darüber bescheid, daß alle Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger nur Drückeberger sind... Du hast schliesslich schon Jahrzehntelang deine Steuern entrichtet und dieses faule Pack zu finanzieren. Mach erst mal selber eine Ausbildung, finde eine Job und BEHALTE ihn vor allem auch. Dann kannst Du dich auch mit deinen rechtsradikalen Arbeitsdienstparolen an die Öffentlichkeit wagen.

Frag mal deine Eltern, die können dir sagen wie schwer es ist über 40 einen Job zu bekommen.

Der Strassenfeger der bei euch sauber macht wird sich übrigens sehr darüber freuen, daß er jetzt arbeitslos wird und dann die Strasse als "sozialen Dienst" fegen darf.
 

devilygirly

Tripel-As

Dabei seit: 22.04.2003

Beiträge: 206

 

11 Zum Seitenanfang

Samstag, 11. September 2004, 12:25

Ich finde das System ganz okay.

Es ist ja nicht so, dass alle Arbeitslosen faul sind! Es gibt viele Leute, die gerne arbeiten würden...

Aber ich denke Hartz IV ist genau das richtige gegen die Leute, die nicht arbeiten wollen... Und nur wenn man sich betroffen fühlt, geht man auf die Straße... die Demonstranten sind doch alle Leute, die sich sagen: "Ja, arbeiten..mmh... aber DIE können mir doch nicht einfach das Geld kürzen!"

Das ist die falsche Mentalität... und zum "wachrütteln" finde ich Hartz IV gar nicht mal so schlecht, wie alle sagen...
Tanz das Brot, wenn du am Boden bist. Keine Ahnung warum - alles bleibt wie's ist: MIST!
 

s.o.

Haudegen

Dabei seit: 15.12.2003

Beiträge: 580

 

12 Zum Seitenanfang

Samstag, 11. September 2004, 12:33

Zitat

Original von lucius

Zitat

s.o. schrieb u.a.:
Jeder Sozialhilfe-/Arbeitslosengeldempfänger (oder wie die auch immer heißen) Sollte Täglich einen sozialen Dienst für seinen Geld tun! Darunter verstehe ich: Suppenküche, Staßenfegen, etc. Das ganze sollte nicht auf freiwilliger Basis laufen, sondern wie normale Arbeit gehabt werden.


für welches geld denn?
bei sozialen diensten, wie du es so schön nennst, bekommt man 1-2€ die stunde. mehr als 3 stunden am tag arbeitet man dabei nicht. macht ca. 60€/monat.


Ich meine für dafür das Sozialhilfe/ Arbeitslosengeld.
 

waso-matic

Routinier

Dabei seit: 20.02.2003

Beiträge: 372

 

13 Zum Seitenanfang

Samstag, 11. September 2004, 14:14

Ich finde die 2 jahre Arbeitslosengeld aber noch gut!

Innerhalb von 2 Jahren kann jeder Arbeit finden und wenn es auch nur als Kellner oder Busfahrer ist!

Es gibt aber viele Leute die Hochqualifiziert sind aber zu alt sind um einen guten Job zu finden. Es ist aber unsinnig zu warten bis sich plötzlich ein Traumjob findet!

Ich bin zwar noch relativ jung und daher betrifft mich sowas nicht aber trotzdem finde ich sollte man nehmen was man bekommt statt einfach auf was besseres zu hoffen!
 

lucius

Foren Gott

Dabei seit: 18.09.2002

Beiträge: 3 869

 

14 Zum Seitenanfang

Samstag, 11. September 2004, 17:44

Zitat

Original von s.o.
Ich meine für dafür das Sozialhilfe/ Arbeitslosengeld.


siehst du, und genau das ist laut BSHG (BundsSozialHilfeGesetz) nicht zulässig.

wenn jemand einer erwerbstätigkeit nachgeht, und mit seinem einkommen unter dem sozialsatz liegt, dann hat er anspruch auf einen mehrbedarfszuschlag. dieser zuschlag nennt sich seit 1993 "Absetzungsbetrag für Erwerbstätige".

dieser mehrbedarf macht ungefähr die hälfte des satzes zum lebensunterhalt aus. also wesentlich mehr, als 60€.

dem arbeitslosengeld 2 liegt das SGB 2 (SozialGesetzBuch 2) zugrunde, und dieses besagt:

Zitat


§ 1 Aufgabe und Ziel der Grundsicherung für Arbeitsuchende Abs.2
2) Die Grundsicherung für Arbeitsuchende umfasst Leistungen

1. zur Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit insbesondere durch Eingliederung in Arbeit und

2. zur Sicherung des Lebensunterhalts

und:

§ 5 Verhältnis zu anderen Leistungen Abs.1

(1) Auf Rechtsvorschriften beruhende Leistungen anderer, insbesondere der Träger anderer Sozialleistungen, werden durch dieses Buch nicht berührt. Ermessensleistungen dürfen nicht deshalb versagt werden, weil dieses Buch entsprechende Leistungen vorsieht.

quelle: http://www.bmgs.bund.de/download/gesetze…gb02xinhalt.htm


da der mehrbedarf durch das BSHG (BundesSozialHilfeGesetz) geregelt ist, und im SGB 2 nirgendwo steht, dass das ausser kraft gesetzt wurde, läuft da irgendwas falsch.
God is not on the side of the big battalions, but on the side those who shot best.
[Voltair]
 

Abi_Andy

Haudegen

Dabei seit: 02.04.2003

Beiträge: 681

 

15 Zum Seitenanfang

Sonntag, 12. September 2004, 11:18

Will mich im Grunde nicht allzu sehr über Hartz IV äussern, weil ich bestimmt eh nur Kritik entgegengesetzt bekommen würde und ich denke, dass Politik von jedem anders gesehen wird. Daher will ich uns das in diesem Thread ersparen, aber ich möchte einfach mal folgendes zum Nachdenken geben:

Politiker sollen doch Vertreter aus dem Volk für das Volk sein. Wie kann ein Politiker aber beurteilen, wie ein Durchschnittsbürger lebt, wenn er 10.000 Euro Gehalt im Monat kassiert und selbst wenn er nur ein Jahr politische Arbeit geleistet hat einen Teil seines Solds sein ganzes Leben lang weiterbezahlt bekommt? Nennt man das die neue soziale Gerechtigkeit oder wie siehts damit aus? Ich mein ist ja klar, dass ein Politiker niemals von sich aus sagen würde, dass er gerne auf einen Großteil seines Solds verzichtet, aber ich denke einfach, dass Politiker keine Politik fürs Volk machen können, wenn sie selber nicht wie das Volk leben. Natürlich denken die, dass eine Erhöhung hier, ne Zuzahlung da und ne Kürzung dort ja alles nur Peanuts sind, würde ich allerdings auch denken, wenn ich so einen Haufen Zasta jeden Monat auf meinem Konto hätte :rolleyes:

Ich denke, das reicht damit sich jeder hier zusammenreimen kann, was ICH von Hartz IV halte.
Warum kann ein Tag nicht 36 Stunden haben? ://
 

Osnajung

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Beiträge: 84

 

16 Zum Seitenanfang

Sonntag, 12. September 2004, 12:06

Ich finde Hartz IV generell garnicht allzu schlecht. klar, fehler hier und Fehler da. Aber fakt ist, dass die vielen Sozialschmarotzer anfangen zu arbeiten. Doch die Familien bekommen es dort weider am heftigsten ab. Dort wären noch einige Verbesserungen nötig. Ich sehe das Problem was Deutschland derzeit hat an der EU-Osterweiterung. Die Grenzen sind jetzt offen. Offen für Niedriglohnarbeiter aus Polen. Die Industrie sucht sich günstigere Standorte, und das zurecht. Jobs gehen Flöten. Wo soll das alles noch enden? Dann noch Aufbau Ost. Pro 'Ossi' wurden ca. über 50.000€ Investiert. Dann noch die Deutschrussen, die nie was eingezahlt haben aber trotzdem Rente bekommen. (Ist nicht böse gemeint,ist aber Fakt) Und die dicken Manager die Millionen im Jahr kassieren. Es muss was getan werden. Und das die SPD nur schlechte Reformen macht ist nicht wahr. Das sieht man am jüngsten Ergebnis der Krankenkassen Reform... So muss es weitergehen. Opposition und Regierung müssen besser Kooperieren und nicht mit dem Dickkopf durch die Wand...
 

MartyMcFly

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Beiträge: 3 137

 

17 Zum Seitenanfang

Sonntag, 12. September 2004, 17:55

Ich teile da voll die Meinung von Skittles und lasse mich zu Hartz IV direkt mal nicht weiter aus.

Zitat

Original von Abi_Andy
Politiker sollen doch Vertreter aus dem Volk für das Volk sein. Wie kann ein Politiker aber beurteilen, wie ein Durchschnittsbürger lebt, wenn er 10.000 Euro Gehalt im Monat kassiert und selbst wenn er nur ein Jahr politische Arbeit geleistet hat einen Teil seines Solds sein ganzes Leben lang weiterbezahlt bekommt? Nennt man das die neue soziale Gerechtigkeit oder wie siehts damit aus?


Du meinst also, es gäbe auch hochqualifizierte Leute, die in die Politik gehen würden, wenn es dort nur 3000 Euro pro Monat gäbe und kein Anrecht auf eine Pension?

Du meinst, dass Du die klügsten Köpfe aus Deutschlands Wirtschaft und Bildung dazu bekommen könntest, für ein hundertstel dessen, was sie im Moment bekommen, mal 4 Jahre den Bundeskanzler zum machen oder den Wirtschaftsminister?

Du weisst, welche Arbeitszeiten ein Minister hat, welche Verantwortung er trägt und in welchem Verhältnis das zu seinem Einkommen steht?

Du würdest selber einen auf 4 Jahre befristeten Job ohne Anspruch auf Altersversorgung, mit einer 80 Stunden-Woche, ohne Privatleben, mit einem Risiko für Leib und Leben annehmen üfr 3000 Euro?

Denk mal drüber nach.

Gruss
Marty
 

Dabei seit: 18.09.2002

Beiträge: 1 027

 

18 Zum Seitenanfang

Sonntag, 12. September 2004, 18:09

lol, ihr seit spinner!

wenn jemand 30 Jahre in die Arbeitslosenversicherung einzahlt und dann durch Hartz 4 nur 1 jahr dieses Geld ausbezahlt bekommt und dann direkt in die Sozialhilfe Gruppe fällt findet ihr in Ordnung?

Dann hat er im endeffeckt 29 jahre dafür eingezahlt das sich der Bundestag die Eier schauckelt und in dicken Wagen rumkutschiert wird.

Tolle Reform! :rolleyes:

Thema 1 Euro Jobs:

Die Leute die dann für 1 Euro arbeiten fallen aus der Arbeitslosenstatistik raus.
fazit: Der Staat spart und kann sagen er hat die Arbeitslosenquote gesenkt.

Ausserdem gibt es dann meiner Meinung nach wieder mehr arbeitslose.
Arbeitgeber schmeissen ihre Mitarbeiter raus, holen sich 1 euro arbeiter und die vorherigen arbeiter sind arbeitslos!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flammable« (12. September 2004, 18:11)

 

Blake

Moderator

Dabei seit: 29.10.2002

Beiträge: 2 183

 

19 Zum Seitenanfang

Sonntag, 12. September 2004, 18:47

Naja, ich halte nix von Hartz IV. Hab in der Wirtschaftszeitung AKTIV gelesen das man den Plan leicht ausnutzen kann.
Gruß Lev
Dev. Account - fxencore
 

sutadur

Foren Gott

Dabei seit: 03.03.2003

Beiträge: 2 198

 

20 Zum Seitenanfang

Sonntag, 12. September 2004, 22:09

Zitat

Und das die SPD nur schlechte Reformen macht ist nicht wahr. Das sieht man am jüngsten Ergebnis der Krankenkassen Reform.
Das entscheidende Ergebnis wird man wohl erst in einigen Jahren sehen, wenn durch verschleppte Krankheiten noch viel höhere Kosten für die Krankenkassen entstehen. Das ganze ist eher ein schlechtes Beispiel für eine gute Reform.