Oder Umwelt ganz aktuell
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also ich hab die vista einführung jetzt endgültig genutzt um auf linux umzusteigen.
im moment hab ich zwar windows xp noch auf meinen pcs drauf.
standardmäßig starten die aber mit linux und irgendwie verpass ich immer den zeitpunkt um auf windows zu switchen
der thread macht insofern noch sinn, da man den derzeitigen betrieb wohl eher testen nennen muss, da einige sachen noch nicht ganz rund laufen.
und solange der firefox noch nicht läuft werd ich das teufelssystem sicherlich nicht anfassen.
konstruktive vorschläge zu neuen umfragethemen sind immer willkommen, also immer nur her damit.
jperl
im moment hab ich zwar windows xp noch auf meinen pcs drauf.
standardmäßig starten die aber mit linux und irgendwie verpass ich immer den zeitpunkt um auf windows zu switchen

der thread macht insofern noch sinn, da man den derzeitigen betrieb wohl eher testen nennen muss, da einige sachen noch nicht ganz rund laufen.
und solange der firefox noch nicht läuft werd ich das teufelssystem sicherlich nicht anfassen.
konstruktive vorschläge zu neuen umfragethemen sind immer willkommen, also immer nur her damit.
jperl
Konfuzius [chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)]
Das Entscheidende am Wissen ist, daß man es beherzigt und anwendet.
Das Entscheidende am Wissen ist, daß man es beherzigt und anwendet.
Was ich hier vermisse ist, dass mal jemand auf die Neuerungen von Vista eingeht. Die meisten Meinungen sind irgendwelche Allgemeinsätze, die nicht weiterhelfen.
Ein Umstieg von 2000 oder XP auf Vista hat ja nur dann Sinn, wenn man diese neuen Funktionen benötigt. Und damit meine ich nicht eine bunte Oberfläche oder ähnliches.
Was ist z.B. mit dem neuen Windows-Suchdienst? Ist der wirklich so viel schneller als der alte?
Wer hat schon die neue Benutzerrechteverwaltung getestet?
Wie gut sind die Jugendschutzeinstellungen, die deutlich verbessert wurden?
Hat schon jemand DirectX 10 getestet?
Wie stabil läuft das .NET Framework 3.0?
Alles Fragen, die wichtig sind und nicht, ob jetzt Linux oder Windows besser ist.
Marty
Ein Umstieg von 2000 oder XP auf Vista hat ja nur dann Sinn, wenn man diese neuen Funktionen benötigt. Und damit meine ich nicht eine bunte Oberfläche oder ähnliches.
Was ist z.B. mit dem neuen Windows-Suchdienst? Ist der wirklich so viel schneller als der alte?
Wer hat schon die neue Benutzerrechteverwaltung getestet?
Wie gut sind die Jugendschutzeinstellungen, die deutlich verbessert wurden?
Hat schon jemand DirectX 10 getestet?
Wie stabil läuft das .NET Framework 3.0?
Alles Fragen, die wichtig sind und nicht, ob jetzt Linux oder Windows besser ist.
Marty
Ich arbeite seit 1,5 Monaten mit Vista Enterprise und bin im großen und ganzen recht zufrieden damit. Am Anfang musste ich schon ziemlich viel herum suchen wo die ganzen Optionen versteckt sind. Mittlerweile hab ich mich aber daran gewöhnt und finde es ganz gut.
Im Gegensatz zum Windows XP (da hab ich immer auf die klassische Ansicht umgeschaltet) gefällt mir bei Vista auch das neue Design. Es ist eher mehr schlicht gehalten und hat nicht so grelle Farben wie das XP.
Viel getan hat sich auch bei der Verwaltbarkeit in Firmenumgebungen. Vista lässt sich noch um einiges feiner zentral über die Domäne steuern als das bei XP der Fall war. Da gibt es neue Gruppenrichtlienen die nicht viele Wünsche offen lassen. Auch das BitLocker Feature zum verschlüsseln der gesamten Festplatte finde ich sehr gut.
Leider ist die Welt noch nicht bereit für 64 Bit Betriebssysteme auf Desktop Rechnern. Ich hatte mir auf meinem Laptop zuerst die 64 Bit Version installiert, aber bereits bei den ersten Treibern bzw. dann auch noch bei der VPN Software hatte ich keine Chance es zum Laufen zu bringen. Also wieder zurück auf die 32 Bit Vista Version da funktioniert jetzt eigentlich alles. Bis auf den Fingerprint reader, dafür stellt HP leider noch keine Treiber bereit.
Mit älteren Geräte wird man wohl sowieso bei XP bleiben müssen, da viele Hardwareanbieter nur mehr für die neuen Teile Vista Treiber zur Verfügung stellen. Natürlich braucht ein Rechner auf dem Vista gut laufen soll auch Power, was für einige wohl auch bedeuten wird, dass Vista erst auf den Computer kommt wenn eine neue Hardware angeschafft wird.
Ich kann abschließend sagen, dass Vista bei mir sehr schnell läuft auch stabil ist. Hatte erst einen Absturz, und das weil ich versucht habe Treiber zu installieren die nicht für Vista gedacht waren. Allerdgins denke ich, sollten „normale“ User noch mit dem umstieg warten. Im Moment ist es eher etwas für Bastler, die sich freuen nach langem herum probieren alle möglich Programme zum Laufen zu bekommen, die eigentlich nicht für Vista gedacht sind.
Im Gegensatz zum Windows XP (da hab ich immer auf die klassische Ansicht umgeschaltet) gefällt mir bei Vista auch das neue Design. Es ist eher mehr schlicht gehalten und hat nicht so grelle Farben wie das XP.
Viel getan hat sich auch bei der Verwaltbarkeit in Firmenumgebungen. Vista lässt sich noch um einiges feiner zentral über die Domäne steuern als das bei XP der Fall war. Da gibt es neue Gruppenrichtlienen die nicht viele Wünsche offen lassen. Auch das BitLocker Feature zum verschlüsseln der gesamten Festplatte finde ich sehr gut.
Leider ist die Welt noch nicht bereit für 64 Bit Betriebssysteme auf Desktop Rechnern. Ich hatte mir auf meinem Laptop zuerst die 64 Bit Version installiert, aber bereits bei den ersten Treibern bzw. dann auch noch bei der VPN Software hatte ich keine Chance es zum Laufen zu bringen. Also wieder zurück auf die 32 Bit Vista Version da funktioniert jetzt eigentlich alles. Bis auf den Fingerprint reader, dafür stellt HP leider noch keine Treiber bereit.
Mit älteren Geräte wird man wohl sowieso bei XP bleiben müssen, da viele Hardwareanbieter nur mehr für die neuen Teile Vista Treiber zur Verfügung stellen. Natürlich braucht ein Rechner auf dem Vista gut laufen soll auch Power, was für einige wohl auch bedeuten wird, dass Vista erst auf den Computer kommt wenn eine neue Hardware angeschafft wird.
Ich kann abschließend sagen, dass Vista bei mir sehr schnell läuft auch stabil ist. Hatte erst einen Absturz, und das weil ich versucht habe Treiber zu installieren die nicht für Vista gedacht waren. Allerdgins denke ich, sollten „normale“ User noch mit dem umstieg warten. Im Moment ist es eher etwas für Bastler, die sich freuen nach langem herum probieren alle möglich Programme zum Laufen zu bekommen, die eigentlich nicht für Vista gedacht sind.
Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Gesprächspartner voraus...
Zitat
Original von rasu
die sich freuen nach langem herum probieren alle möglich Programme zum Laufen zu bekommen, die eigentlich nicht für Vista gedacht sind.
Entweder alles läuft oder das XP bzw. Linux bleibt auf dem Rechner.
Anstatt ein neues System auf den Markt zu werfen, hätte man wenigstens das XP ausreizen können. Und natürlich die fehler komplett beseitigt.
Aber nein, da kommt Microsoft mit nem neuen system aber mit alten Problemen. Schwachköpfe!!! Der IE 7 (ich als Programmierer) verabscheue das ding.
Becot dem Vista!!!
Und wer braucht auf dieser Welt ein neues Suchsystem? Gelegentlich mal die Platte säubern und die Ordner sortieren sollte das Problem beseitigen.
Der beste Jugendschutz ist die Erziehung.
FWK-ART [media] - Fotos & Videos der schönsten und größten (Musik)Feuerwerke
visiongaming
unregistriert
irgenwie amüsant was du da schreibst.
als hätte es microsoft jemals anders gemacht?
nein, der reichste mann der welt hat sein geld nicht ehrlich verdient und das wird er auch in zukunft nicht tun. und alle fehler in windows xp beseitigen? das lassen weder der source code noch die programmierer kapazitäten redmonds zu.
Und Vista ist genauso verseucht wie jedes andere MS Produkt. Das kommt ganz einfach daher, dass MS bei der Planung einer neuen Softwaretechnologie als erstes mal ein Datum fürs Release festsetzt. Dieses Datum geben sie dann natürlich auch sofort allen Firmen mit denen sie so zusammenarbeiten.
Die Programmierer fangen an zu schreiben.
Monate vergehen
Sie schreiben weiter.
Es vergehen wieder einige Monate
Auf einmal fällt auf, dass sie ja sehr langsam geschrieben haben, in anbetracht des vorher erstellten zeitplans. so ein mist aber auch. zeit um ein wenig druck und überstunden zu machen.
es vergehen noch einige monate. jetzt sind es noch 2 bis zum release. das release kann nicht mehr verschoben werden, da das millionen kosten würde, weil man ja verträge mit den partnerfirmen einhalten muss.
man arbeitet noch schneller, viel oberflächlicher als am anfang und hat noch weniger schlaf.
RELEASE: JUHU! Es ist fertig! In den letzten 10 Monaten haben sich zwar 1000x so viele Fehler eingeschlichen, wie in den ersten Monaten der Entwicklung, aber wir haben etwas zum vermarkten! Ja ist das nicht fein?
---
so funktioniert das bei microsoft (trauchig aber wahr, in meiner verwandtschaft gibts leider leute die bei diesem konzern tätig sind) ich schäme mich ihrer
fazit für mich: wie in den letzten 5 jahren auch, ich bleib bei linux. die opensource kapazitäten können einfach nicht von einem kommerziellen unternehmen geschlagen werden. (auch wenn apple gute ansätze zeigt, dass man es auch als kommerzplattform richtig machen kann)
soooooooooooo, das war meine tolle rezension zu microsoft
ps: die vista 3d effekte sehen nicht nur schäbiger aus, sie laufen auch mit viel weniger frames, im vergleich zu meinem aiglx unter linux. sehr schade, in anbetracht der tatsache das microsoft mit diesem feature so lange hat warten lassen.
und wenn ich diese woche noch einen menschen ertragen muss der mir sagt: "Guck mal. Mein Windows ist jetzt auch trasparent" dann garantier ich für nix
als hätte es microsoft jemals anders gemacht?
nein, der reichste mann der welt hat sein geld nicht ehrlich verdient und das wird er auch in zukunft nicht tun. und alle fehler in windows xp beseitigen? das lassen weder der source code noch die programmierer kapazitäten redmonds zu.
Und Vista ist genauso verseucht wie jedes andere MS Produkt. Das kommt ganz einfach daher, dass MS bei der Planung einer neuen Softwaretechnologie als erstes mal ein Datum fürs Release festsetzt. Dieses Datum geben sie dann natürlich auch sofort allen Firmen mit denen sie so zusammenarbeiten.
Die Programmierer fangen an zu schreiben.
Monate vergehen
Sie schreiben weiter.
Es vergehen wieder einige Monate
Auf einmal fällt auf, dass sie ja sehr langsam geschrieben haben, in anbetracht des vorher erstellten zeitplans. so ein mist aber auch. zeit um ein wenig druck und überstunden zu machen.
es vergehen noch einige monate. jetzt sind es noch 2 bis zum release. das release kann nicht mehr verschoben werden, da das millionen kosten würde, weil man ja verträge mit den partnerfirmen einhalten muss.
man arbeitet noch schneller, viel oberflächlicher als am anfang und hat noch weniger schlaf.
RELEASE: JUHU! Es ist fertig! In den letzten 10 Monaten haben sich zwar 1000x so viele Fehler eingeschlichen, wie in den ersten Monaten der Entwicklung, aber wir haben etwas zum vermarkten! Ja ist das nicht fein?
---
so funktioniert das bei microsoft (trauchig aber wahr, in meiner verwandtschaft gibts leider leute die bei diesem konzern tätig sind) ich schäme mich ihrer

fazit für mich: wie in den letzten 5 jahren auch, ich bleib bei linux. die opensource kapazitäten können einfach nicht von einem kommerziellen unternehmen geschlagen werden. (auch wenn apple gute ansätze zeigt, dass man es auch als kommerzplattform richtig machen kann)
soooooooooooo, das war meine tolle rezension zu microsoft
ps: die vista 3d effekte sehen nicht nur schäbiger aus, sie laufen auch mit viel weniger frames, im vergleich zu meinem aiglx unter linux. sehr schade, in anbetracht der tatsache das microsoft mit diesem feature so lange hat warten lassen.
und wenn ich diese woche noch einen menschen ertragen muss der mir sagt: "Guck mal. Mein Windows ist jetzt auch trasparent" dann garantier ich für nix
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »visiongaming« (13. Februar 2007, 01:06)
Anders als was?
Zitat
Original von visiongaming
als hätte es microsoft jemals anders gemacht?
Das bedeutet, er verdient sein Geld mit illegalen Methoden. Welche wären das z.B.?
Zitat
nein, der reichste mann der welt hat sein geld nicht ehrlich verdient und das wird er auch in zukunft nicht tun.
Du scheinst sehr viel Ahnung von Programmierung zu haben. Es gibt kaum ein komplexes Prgramm auf disem Planeten, welches fehlerfrei ist.
Zitat
und alle fehler in windows xp beseitigen? das lassen weder der source code noch die programmierer kapazitäten redmonds zu.
Du hast also nicht nur keine Ahnung von Programmierung, Projektplanung kennst Du auch nicht. Ein Projekt startet immer mit einem Zieltermin. Man startet kein Projekt, dass Milliarden kostet mit dem Satz "Mal schauen, ob wir das irgendwann mal fertig bekommen".
Zitat
Das kommt ganz einfach daher, dass MS bei der Planung einer neuen Softwaretechnologie als erstes mal ein Datum fürs Release festsetzt. Dieses Datum geben sie dann natürlich auch sofort allen Firmen mit denen sie so zusammenarbeiten.
Völlig falsch, aber macht nichts, Du hast einfach nur Vorurteile, die Du loswerden möchtest.
Zitat
Die Programmierer fangen an zu schreiben.
Und das sind Programmierer, die genau so arbeiten, wie Du es beschrieben hast? Seit wann arbeiten die wo für Microsoft?
Zitat
so funktioniert das bei microsoft (trauchig aber wahr, in meiner verwandtschaft gibts leider leute die bei diesem konzern tätig sind) ich schäme mich ihrer![]()
Ach, darum geht es. Windows-Bashing macht Spass, oder?
Zitat
fazit für mich: wie in den letzten 5 jahren auch, ich bleib bei linux. die opensource kapazitäten können einfach nicht von einem kommerziellen unternehmen geschlagen werden.
Das war eine Auflistung von Vorurteilen, nichts weiter.
Zitat
soooooooooooo, das war meine tolle rezension zu microsoft
Dann bleib bei Linux, wenn ein Betriebssystem sich für DIch hauptsächlich durch 3D-Effekte auszeichnet.
Zitat
ps: die vista 3d effekte sehen nicht nur schäbiger aus, sie laufen auch mit viel weniger frames, im vergleich zu meinem aiglx unter linux.
Marty
visiongaming
unregistriert
1. --> damit meinte ich das Microsoft noch nie sehr viel Wert auf die Beseitigung von Fehlern gelegt hat. Man kann ja einfach mal bei heise.de lesen was so an Sicherheitslücken gefunden wird und wie lange es dann dauert bis ein Patch kommt (in der Regel so um die 6-7 Monate)
2. --> lies die Biographie von William Gates. Sein Grundkapital baute er lediglich mit den Ideen anderer Leute auf, da war keinerlei Selbstverwirklichung drin. Mit fremden Quellcode reich werden ist für mich unehrlich.
Die da hab ich gelesen, sehr zu empfehlen:

3. --> Es gibt viele die es annähernd sind. Davon ist Microsoft weit entfernt. Ist ganz logisch: wenn 100000 Programmierer ein Problem entdecken und sich sofort vernetzten um das zu beheben, kann man Probleme logischerweise viel schneller und effizienter beseitigen als ein Stab von 50 Programmierern. (Opensource Entwicklung). Es gibt unter der GPL wohl fast kein Programm was so eine lange Bugliste hat, wie z.B. Microsoft Word.
4. --> nun das mag auf kommerzielle Unternehmen zutreffen. Doch wenn du mal aufmerksam auf der Seite von z.B. Apple liest, wirst du feststellen, dass es dort immer mal vorkommt das Termine verschoben werden. Auch hier möchte ich darauf hinweisen das Opensource Entwicklung ohne Zeitdruck arbeitet. Und erstaunlicherweise sind die Technologien dort schneller ausgereift als bei Windows.
Das ich keine Ahnung von Planung und Programmierung hab lass ich hier mal in den Raum gestellt, da ich das für sehr relativ halte und sich jeder selbst ein Urteil darüber bilden kann - da du aber kein einziges Programm von mir kennst, finde ich das ein bisschen vorschnell geurteilt.
5. --> Sind kein Vorurteile, sind knallharte Fakten mit denen ich dich hier konfrontiert habe.
Und ich habe auch keine Vorurteile gegen Windows, ich habe nur Unmassen schlechter Erfahrungen.
6. --> Seatle & Berlin, einer seit 1991, einer seit 1996
7. --> lol
8. --> das Thema hatten wir schon.
9. --> Nein. Für mich zählen primär Geschwindigkeit und Sicherheit. Auf meinem System zieht Windows da bei beiden den kürzeren. Du kannst mich gern zu dir einladen und mir zeigen das es auf deinem PC anders ist.
2. --> lies die Biographie von William Gates. Sein Grundkapital baute er lediglich mit den Ideen anderer Leute auf, da war keinerlei Selbstverwirklichung drin. Mit fremden Quellcode reich werden ist für mich unehrlich.
Die da hab ich gelesen, sehr zu empfehlen:

3. --> Es gibt viele die es annähernd sind. Davon ist Microsoft weit entfernt. Ist ganz logisch: wenn 100000 Programmierer ein Problem entdecken und sich sofort vernetzten um das zu beheben, kann man Probleme logischerweise viel schneller und effizienter beseitigen als ein Stab von 50 Programmierern. (Opensource Entwicklung). Es gibt unter der GPL wohl fast kein Programm was so eine lange Bugliste hat, wie z.B. Microsoft Word.
4. --> nun das mag auf kommerzielle Unternehmen zutreffen. Doch wenn du mal aufmerksam auf der Seite von z.B. Apple liest, wirst du feststellen, dass es dort immer mal vorkommt das Termine verschoben werden. Auch hier möchte ich darauf hinweisen das Opensource Entwicklung ohne Zeitdruck arbeitet. Und erstaunlicherweise sind die Technologien dort schneller ausgereift als bei Windows.
Das ich keine Ahnung von Planung und Programmierung hab lass ich hier mal in den Raum gestellt, da ich das für sehr relativ halte und sich jeder selbst ein Urteil darüber bilden kann - da du aber kein einziges Programm von mir kennst, finde ich das ein bisschen vorschnell geurteilt.
5. --> Sind kein Vorurteile, sind knallharte Fakten mit denen ich dich hier konfrontiert habe.
Und ich habe auch keine Vorurteile gegen Windows, ich habe nur Unmassen schlechter Erfahrungen.6. --> Seatle & Berlin, einer seit 1991, einer seit 1996
7. --> lol
8. --> das Thema hatten wir schon.
9. --> Nein. Für mich zählen primär Geschwindigkeit und Sicherheit. Auf meinem System zieht Windows da bei beiden den kürzeren. Du kannst mich gern zu dir einladen und mir zeigen das es auf deinem PC anders ist.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »visiongaming« (13. Februar 2007, 10:51)
Hi,
nach den neuesten Microsoft-Äußerungen soll Vista eh nur ein Übergang zum neuen "Windows 7" sein, dass bereits nach 2 1/2 Jahren Entwicklung (Vista braucht etwa 5 Jahre) Ende 2009 auf den Markt kommen soll.
Da frage ich mich doch, warum ich den relativ hohen Preis für Vista zahlen soll, wenn eh schon 2009 der Nachfolger kommt und XP denke ich bis dahin noch auf dem laufenden gehalten wird...?
Naja,
ich werde jedenfalls vorerst nicht auf Vista umsteigen.
Es sei denn ich müsste mir einen neuen Rechner zulegen, bei dem das schon vorinstalliert ist, denn für die 2 Jahre Vista sitzt mir das Geld dann doch nicht so locker, um auf Vista umzusteigen, obwohl ich schon manche Funktionen ganz nett finde.
Gruß,
tommy
nach den neuesten Microsoft-Äußerungen soll Vista eh nur ein Übergang zum neuen "Windows 7" sein, dass bereits nach 2 1/2 Jahren Entwicklung (Vista braucht etwa 5 Jahre) Ende 2009 auf den Markt kommen soll.
Da frage ich mich doch, warum ich den relativ hohen Preis für Vista zahlen soll, wenn eh schon 2009 der Nachfolger kommt und XP denke ich bis dahin noch auf dem laufenden gehalten wird...?
Naja,
ich werde jedenfalls vorerst nicht auf Vista umsteigen.
Es sei denn ich müsste mir einen neuen Rechner zulegen, bei dem das schon vorinstalliert ist, denn für die 2 Jahre Vista sitzt mir das Geld dann doch nicht so locker, um auf Vista umzusteigen, obwohl ich schon manche Funktionen ganz nett finde.
Gruß,
tommy
Aha, diese Meinung teile ich nicht.
Zitat
Original von visiongaming
1. --> damit meinte ich das Microsoft noch nie sehr viel Wert auf die Beseitigung von Fehlern gelegt hat.
Ich kenne viele Unternehmer, die bauen riesige Firmen auf, in dem sie andere arbeiten lassen.
Zitat
2. --> lies die Biographie von William Gates. Sein Grundkapital baute er lediglich mit den Ideen anderer Leute auf, da war keinerlei Selbstverwirklichung drin. Mit fremden Quellcode reich werden ist für mich unehrlich.
OK, an Microsoft Word haben also 50 Entwickler gearbeitet, woher weißt Du das? Meine Erfahrung: Je weniger Entwickler an einem Programm sitzen, desto weniger Fehler treten in der Entwicklung und nachher im Betrieb auf.
Zitat
3. --> Es gibt viele die es annähernd sind. Davon ist Microsoft weit entfernt. Ist ganz logisch: wenn 100000 Programmierer ein Problem entdecken und sich sofort vernetzten um das zu beheben, kann man Probleme logischerweise viel schneller und effizienter beseitigen als ein Stab von 50 Programmierern. (Opensource Entwicklung).
Es gibt wohl auch kein Programm, welches annähernd den Verbreitungsgrad von Word hat, oder?
Zitat
Es gibt unter der GPL wohl fast kein Programm was so eine lange Bugliste hat, wie z.B. Microsoft Word.
Ich urteile nach deinen Aussagen, mehr kenne ich von Dir nicht.
Zitat
Das ich keine Ahnung von Planung und Programmierung hab lass ich hier mal in den Raum gestellt, da ich das für sehr relativ halte und sich jeder selbst ein Urteil darüber bilden kann - da du aber kein einziges Programm von mir kennst, finde ich das ein bisschen vorschnell geurteilt.
Ich könnte jetzt dagegen halten, aber was nützt Dir das?
Zitat
5. --> Sind kein Vorurteile, sind knallharte Fakten mit denen ich dich hier konfrontiert habe.Und ich habe auch keine Vorurteile gegen Windows, ich habe nur Unmassen schlechter Erfahrungen.
Und für mich zählen andere Dinge. Dazu gehört Usability, Anwendungsverfügbarkeit, Stabilität.
Zitat
9. --> Nein. Für mich zählen primär Geschwindigkeit und Sicherheit.
Wie willst Du die Geschwindigkeit eines PC vergleichen, der unterschiedliche Funktionen bietet. Vergleichst Du eine grafischen Desktop mit allen Funktionen, die Windows bietet?
Zitat
Auf meinem System zieht Windows da bei beiden den kürzeren. Du kannst mich gern zu dir einladen und mir zeigen das es auf deinem PC anders ist.
Marty
Zitat
Original von MartyMcFly
OK, an Microsoft Word haben also 50 Entwickler gearbeitet, woher weißt Du das? Meine Erfahrung: Je weniger Entwickler an einem Programm sitzen, desto weniger Fehler treten in der Entwicklung und nachher im Betrieb auf.
Zitat
3. --> Es gibt viele die es annähernd sind. Davon ist Microsoft weit entfernt. Ist ganz logisch: wenn 100000 Programmierer ein Problem entdecken und sich sofort vernetzten um das zu beheben, kann man Probleme logischerweise viel schneller und effizienter beseitigen als ein Stab von 50 Programmierern. (Opensource Entwicklung).
Marty
naja ich vertritt da eher die meinung 50 bzw. 100 augen sehen mehr als 1 bzw. 2 augen. klar wenn du alleine oder zuzweit programmierst, wird es für den einzelnen übersichtlicher, aber siehst du beim schreiben deine eigenen rechtschreibfehler ?
gruss
Für die, die es noch nicht kennen. Das Alphabet: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Zitat
Original von MartyMcFly
Es gibt wohl auch kein Programm, welches annähernd den Verbreitungsgrad von Word hat, oder?
Zitat
Es gibt unter der GPL wohl fast kein Programm was so eine lange Bugliste hat, wie z.B. Microsoft Word.
Kannst du mir bitte plausibel erklären inwiefern der Verbreitungsgrad eines Programms mit der Länge der Bugliste zusammenhängt?
Gruss Gimli
EDIT:
Zitat
Original von FIGHT4RIGHTS
Zitat
Original von MartyMcFly
OK, an Microsoft Word haben also 50 Entwickler gearbeitet, woher weißt Du das? Meine Erfahrung: Je weniger Entwickler an einem Programm sitzen, desto weniger Fehler treten in der Entwicklung und nachher im Betrieb auf.
Zitat
3. --> Es gibt viele die es annähernd sind. Davon ist Microsoft weit entfernt. Ist ganz logisch: wenn 100000 Programmierer ein Problem entdecken und sich sofort vernetzten um das zu beheben, kann man Probleme logischerweise viel schneller und effizienter beseitigen als ein Stab von 50 Programmierern. (Opensource Entwicklung).
Marty
naja ich vertritt da eher die meinung 50 bzw. 100 augen sehen mehr als 1 bzw. 2 augen. klar wenn du alleine oder zuzweit programmierst, wird es für den einzelnen übersichtlicher, aber siehst du beim schreiben deine eigenen rechtschreibfehler ?
gruss
Rechtschreibfehler dürften beim Programmieren wohl das kleinste Problem sein (oder anders gesagt, dein vergleich hinkt
)Und ob ein Programm das von wenigen oder von vielen Leuten entwickelt wurde weniger Fehler hat hängt meiner Meinung nach von 2 Faktoren ab:
1. Der Organisation der Programmierung
2. Den Programmierern (wie gut sie mit der Organisation zurechtkommen, zusammenarbeiten können usw)
Ich möchte nebenbei aber noch anmerken, dass ich keinerlei Erfahrung mit Grossprojekten mit Dutzenden oder Hunderten von Programmierern habe. Meine Meinung bezieht sich lediglich auf das was mir logisch erscheint, und auf Dinge die ich mal gelesen/gehört habe.
"Linux is evolution, not intelligent design." - Linus Torvalds
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gimli« (13. Februar 2007, 17:58)
Sicher. Viele Bugs zeigen sich z.B. nur bei bestimmten darunter liegenden Hard- und Softwarekombinationen. Da läuft Word nicht sauber mit einer Grafikkarte, die Rechtschreibprüfung in Englisch läuft nicht bei französischem Windows mit SP1a etc. Je grösser die Verbreitung, desto eher taucht ein Bug auch auf.
Zitat
Original von Gimli
Zitat
Original von MartyMcFly
Es gibt wohl auch kein Programm, welches annähernd den Verbreitungsgrad von Word hat, oder?
Zitat
Es gibt unter der GPL wohl fast kein Programm was so eine lange Bugliste hat, wie z.B. Microsoft Word.
Kannst du mir bitte plausibel erklären inwiefern der Verbreitungsgrad eines Programms mit der Länge der Bugliste zusammenhängt?
Eine Software, die im anderen Extrem nur auf einem System programmiert wurde um auch nur dort zu laufen, wird solche Bugs nicht hervorbringen, weil sie auf diesem System nicht auftreten.
Sicherheitslücken werden auch meist durch Angriffsversuche bekannt. Und ein System, welches so wenig Verbreitung hat, dass es sich nicht lohnt, es anzugreifen, wird nie in einer Liste mit Sicherheitslücken auftauchen. Das bedeutet aber nicht, dass es dort keine gibt.
Marty
Ok, ich entschuldige mich vorneweg schonmal, dass ich deine Zitate in der Reihenfolge verdreht habe, aber ich wollte die Bereiche wo wir uns einig sind schnell abhacken.
Das kann ich nachvollziehen
Dem stimme ich bedingt zu. Word gibt es ja auch nur für Windows (ok, auch für OS X, das können wir meiner Meinung nach aber mal vorne weg lassen)
Zudem werden in diesem Falle Betriebssystem und Textverarbeitung von demselben Unternehmen hergestellt, was Kompatibilitästprobleme doch (zumindest theoretisch) minimieren sollte.
Vorneweg, mangels Fachwissen begebe ich mich aufs Glatteis. Aber sind die beiden von dir geschilderten Probleme nicht am ehesten auf mangelhafte Schnittstellen zurückzuführen? Denn zumindest theoretisch kann es einem Textverarbeitungsprogramm egal sein, auf welcher Hardware es läuft, es muss ja nur Text verarbeiten, die Inputs(Tastatureingaben, Maus) und Outputs(Bildschirm, Drucker) sowie die Verarbeitung (Speicherverwaltung, Taskmanagement usw) sollte ja ausschliesslich das Betriebssystem ausführen, welches entsprechende Schnittstellen für Programme zur Verfügung stellt.
Deine Beispiele tönen jetzt für mich (wie auch andere Dinge die ich schon gelesen/gehört habe) eher wie eine Durchflechtung von Betriebsystem und Programmen, sodass keine sauberen Schnittstellen dazwischen stehen und entsprechende Probleme erste entstehen können.
mfg Gimli
Zitat
Original von MartyMcFly
Sicherheitslücken werden auch meist durch Angriffsversuche bekannt. Und ein System, welches so wenig Verbreitung hat, dass es sich nicht lohnt, es anzugreifen, wird nie in einer Liste mit Sicherheitslücken auftauchen. Das bedeutet aber nicht, dass es dort keine gibt.
Das kann ich nachvollziehen
Zitat
Original von MartyMcFly
Eine Software, die im anderen Extrem nur auf einem System programmiert wurde um auch nur dort zu laufen, wird solche Bugs nicht hervorbringen, weil sie auf diesem System nicht auftreten.
Dem stimme ich bedingt zu. Word gibt es ja auch nur für Windows (ok, auch für OS X, das können wir meiner Meinung nach aber mal vorne weg lassen)
Zudem werden in diesem Falle Betriebssystem und Textverarbeitung von demselben Unternehmen hergestellt, was Kompatibilitästprobleme doch (zumindest theoretisch) minimieren sollte.
Zitat
Original von MartyMcFly
Sicher. Viele Bugs zeigen sich z.B. nur bei bestimmten darunter liegenden Hard- und Softwarekombinationen. Da läuft Word nicht sauber mit einer Grafikkarte, die Rechtschreibprüfung in Englisch läuft nicht bei französischem Windows mit SP1a etc. Je grösser die Verbreitung, desto eher taucht ein Bug auch auf.
Vorneweg, mangels Fachwissen begebe ich mich aufs Glatteis. Aber sind die beiden von dir geschilderten Probleme nicht am ehesten auf mangelhafte Schnittstellen zurückzuführen? Denn zumindest theoretisch kann es einem Textverarbeitungsprogramm egal sein, auf welcher Hardware es läuft, es muss ja nur Text verarbeiten, die Inputs(Tastatureingaben, Maus) und Outputs(Bildschirm, Drucker) sowie die Verarbeitung (Speicherverwaltung, Taskmanagement usw) sollte ja ausschliesslich das Betriebssystem ausführen, welches entsprechende Schnittstellen für Programme zur Verfügung stellt.
Deine Beispiele tönen jetzt für mich (wie auch andere Dinge die ich schon gelesen/gehört habe) eher wie eine Durchflechtung von Betriebsystem und Programmen, sodass keine sauberen Schnittstellen dazwischen stehen und entsprechende Probleme erste entstehen können.
mfg Gimli
"Linux is evolution, not intelligent design." - Linus Torvalds
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gimli« (14. Februar 2007, 19:14)
Genau, theoretisch. Es sind aber praktisch zwei völlig verschiedene Personenkreise, die manchmal nicht mal wissen, was die anderen gerade machen.
Zitat
Original von Gimli
Dem stimme ich bedingt zu. Word gibt es ja auch nur für Windows (ok, auch für OS X, das können wir meiner Meinung nach aber mal vorne weg lassen)
Zudem werden in diesem Falle Betriebssystem und Textverarbeitung von demselben Unternehmen hergestellt, was Kompatibilitästprobleme doch (zumindest theoretisch) minimieren sollte.
Ich lasse den Rest Deiner Ausführungen mal, weil Du mit der Aussage eigentlich schon Recht hast. Viele Fehler sind nicht in der Applikationsebene zu suchen, sondern eben in der Transportschicht zwischen Betriebssystem und Anwendung. Aber diese Schnittstellen müssen eben auf Millionen mögliche Kombinationen abgestimmt sein. Und das kann Microsoft nicht leisten. Diese Schnittstellen sauber zu trennen ist meist auch nicht möglich. Dazu kommt noch, dass es Anwendungen gibt, die schlampig programmiert sind (z.B. bei der Speicherverwaltung). Da stürzt dann Word ab, weil gerade dass SupiDupi-FreewareTool im Hintergrund Musik aufnimmt aus dem Webradio, aber eben die Betriebssystemschnittstellen nicht nach Vorgabe nutzt.
Zitat
Vorneweg, mangels Fachwissen begebe ich mich aufs Glatteis. Aber sind die beiden von dir geschilderten Probleme nicht am ehesten auf mangelhafte Schnittstellen zurückzuführen?
Das aber dann Word anzuhängen wäre falsch. Und es Microsoft anzuhängen ebenfalls. Denn die können nicht alles testen. Die können nur nachher versuchen, solche Zustände zu vermeiden.
Marty
Zitat
Original von MartyMcFly
Das aber dann Word anzuhängen wäre falsch. Und es Microsoft anzuhängen ebenfalls. Denn die können nicht alles testen. Die können nur nachher versuchen, solche Zustände zu vermeiden.
Wenn ich jetzt Ahnung hätte, würde ich vielleicht (wenns passt) sowas reinschmeissen wie:
Oder sie könnten von Beginn weg versuchen (einigermassen) vernünftige, saubere, sichere und gut dokumentierte Schnittstellen zu erstellen.
Da ich aber keinerlei Ahnung von Schnittstellen, deren Programmierung usw, habe und erst recht nicht weiss wie es da konkret bei Windows aussieht, lasse ich das mal.
Ich bedanke mich für den netten und interessanten Gedankenaustausch.
mdf Gimli
"Linux is evolution, not intelligent design." - Linus Torvalds
Und was, wenn es die zwar gibt, es aber Programmierer gibt, die sich daran nicht halten?
Zitat
Original von Gimli
Wenn ich jetzt Ahnung hätte, würde ich vielleicht (wenns passt) sowas reinschmeissen wie:
Oder sie könnten von Beginn weg versuchen (einigermassen) vernünftige, saubere, sichere und gut dokumentierte Schnittstellen zu erstellen.
Marty
Zitat
Original von MartyMcFly
Und was, wenn es die zwar gibt, es aber Programmierer gibt, die sich daran nicht halten?
Zitat
Original von Gimli
Wenn ich jetzt Ahnung hätte, würde ich vielleicht (wenns passt) sowas reinschmeissen wie:
Oder sie könnten von Beginn weg versuchen (einigermassen) vernünftige, saubere, sichere und gut dokumentierte Schnittstellen zu erstellen.
Netter Input, danke.
Dagegen kann man wirklich nicht viel machen. Man könnte die Schnittstellen so auslegen, dass sie nur dann funktionieren, wenn sie sauber angewendet werden. Das würde die Schnittstellen dann aber wieder so komplex und undurchschaubar machen, dass erst recht nach Alternativen gesucht wird. Und irgendwie kann man sichs eben doch immer zurechtfrickeln, dass es irgendwie läuft (keine Schnittstelle ist perfekt)
Dafür gibt es wohl keine Lösung. Ausser man verbietet es, dass nicht von MS zertifizierte Software auf dem Computer läuft. Dass das aber nicht funktionieren wird ist wohl offensichtlich.
Wobei mir da noch etwas anderes im Kopf rumschwirrt: Da Windows ja mit allen alten Version von so ziemlich allem irgendwie kompatibel ist und bleibt, müssen ja jeweils auch alte Schnittstellenkomponenten integriert werden, damit alte Software immer noch funktionstüchtig ist. Dies schafft einerseits eine grosse Unübersichtlichkeit (weil es verschiedene Möglichkeiten gibt in etwa dasselbe zu erreichen), zudem weiss der Entwickler nicht, wie es hinter der Schnittstelle (also im Kernel) aussieht, dh welche Methode er anwenden sollte, damit optimale Zusammenarbeit gewährleistet ist.
Da haben instabile API's dann irgendwie schon einen Vorteil, weil durch Neuerungen im Kern ein aktualisierte Schnittstelle bereitgestellt wird. Erfordert zwar sehr viel Wartungsarbeit für die Software, würde aber letzlich (theoretisch) besste Ergebnisse garantieren.
Da die Theorie aber Freude daran hat von der Realität abzudriften (oder auch umgekehrt) nützen all diese Gedanken-jongliererein letzlich eh nix. Sobald auch nur ein fauler Programmierer dagegen verstösst, weil er es nicht für nötig erachtet sich zu informieren (oder die Benutzer seiner Software darüber aufzuklären dass er schlampig programmiert[ok, wer würde das schon machen
]) kann das ganze Haus einstürzen. Traurig aber wahr.Nundenn, ohne die ganzen Probleme wäre das Leben doch irgendwie auch langweilig
Was will man denn schon den ganzen Tag tun, wenn man produktiv arbeiten kann und sich mit nichts rumärgern muss 
Gruss Gimli
"Linux is evolution, not intelligent design." - Linus Torvalds
Doch, bei Apple funktioniert das ja wunderbar. Alles, was zertifiziert ist, läuft einwandfrei und im Regelfall ohne Probleme. Die Hardware wird auch zertifiziert und vorher getestet. Aber diese Prozedur ist meiner Meinung nach eben auch der Grund, warum Apple sich nicht so richtig am Markt durchsetzt. Hersteller können halt in Standard-PC's auch schon mal Komponenten verkaufen, die leicht "fehlerhaft" sind. Hat es in der Vergangenheit oft genug gegeben. Vom Apple Testcenter bekämen die eine Absage.
Zitat
Original von Gimli
Dafür gibt es wohl keine Lösung. Ausser man verbietet es, dass nicht von MS zertifizierte Software auf dem Computer läuft. Dass das aber nicht funktionieren wird ist wohl offensichtlich.
Das ist eine Sache, die ich schon immer kritisiert habe. Microsoft möchte grundsätzlich abwärtskompatibel bleiben. Selbst Windows 3.11 Programme laufen noch unter Windows Vista. Das halte ich für eine grosse Fehlerquelle.
Zitat
Wobei mir da noch etwas anderes im Kopf rumschwirrt: Da Windows ja mit allen alten Version von so ziemlich allem irgendwie kompatibel ist und bleibt, müssen ja jeweils auch alte Schnittstellenkomponenten integriert werden, damit alte Software immer noch funktionstüchtig ist.
Das machen andere Systeme besser. Aber auch hier ist das Resultat dieser Politik der hohe Verbreitungsgrad. Wenn jede Windows-Version (so wie jetzt die 64-Bit Version) neue Programme nötig gemacht hätte, wäre die Verbreitung nie so schnell gelungen.
Und jetzt mal was aus der Praxis: Ich betreue hier einige Dutzend Windows-Server, von NT 4 bis Windows 2003 Server. Dabei ist ein Windows 2000 Server, der seit 5 Jahren ununterbrochen 7*24 läuft. Ein geplanter Neustart musste gemacht werden. Mein Fazit ist eigentlich ganz einfach: Nicht jeden Müll installieren, vernünftige Testumgebung schaffen, nur das installieren, was man wirklich braucht und immer schön den Grundsatz beachten "Never change a running system!".
Marty


