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cccpmik

Foren Gott

Dabei seit: 04.09.2007

Beiträge: 2 997

 

1 Zum Seitenanfang

Dienstag, 16. September 2008, 08:54

C# verdrängt c++??

Hi leute ich habe jetzt in der schule angefangen mit c# zu programmieren, meine lehrer meinten es ist die aktuelle programmiersprache , die gerade im kommen ist und viele sachen von c++ verbessert und erweitert dazu habe die lehrer erzählt dass c# c++ vom markt drängt angeblich steigen immer mehr programmierer in betrieben auf c# um. was denkt ihr über diese aussage. also soweit ich mit c# programmiert habe sehe ich bis jetzt nur ein syntax unterschied jedoch keine vor oder nachteile gegenüber c++. habe so ein wenig um das thema spiele entwicklung umgeschaut und c# soll in der hinsicht vieles vereinfachen.(ich meine jetzt nicht das xna sondern c# allgemein). denkt ihr dass auch das c# nun die programmier sprache ist?
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nocturne

Kaiser

Dabei seit: 06.01.2005

Beiträge: 1 167

 

2 Zum Seitenanfang

Dienstag, 16. September 2008, 09:45

Das ist größtenteils richtig.
Muss man aber geteilt sehen, verdrängen darf man eigentlich nicht so stehen lassen.
c++ wurde früher in allen möglichen bereichen eingesetzt. Heute findet man c/c++ heufig nur noch in highperformance serverapplikationen.
c++ hat einen bestimmten Einsatzbereich. dieser wird hauptsächlich durch die systemumgebung und werteentscheidung (ajax, reporting, skalierbarkeit usw.) beschrieben.

c# verdrängt c++ von den Computer-Arbeitsplatzsystemumgebungen das ist im wesentlichen vom Lehrer gemeint.
Das sich eben die serverapplikation irgendwann c# konform entwickeln muss ist halt MS agressives tacktik und strategieverhalten.

also c++ ist sehr platformabhängig und systemnah.
c# dagegen versucht diese probleme nachzuziehen.

für mich hat c# keine auserökonomische existenzberechtigung, eine marketingabsprache mit MS hat eine art neues meta-objektmodell quasi als entgegenkommen von systemnaher programmierung und menschlichem verstand geschaffen.

die meisten programmierer sind gezwungen auf c# umzusteigen. die linux-gemeinde muss deshalb mitziehen und hat "mono" geschaffen. so renkt sich alles ein.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »nocturne« (16. September 2008, 09:52)

 

cccpmik

Foren Gott

Dabei seit: 04.09.2007

Beiträge: 2 997

 

3 Zum Seitenanfang

Dienstag, 16. September 2008, 14:12

achso soll das heißen dass ich die applicationen, die ich mit c# schreibe dann unter linux, macos und co benutzen kann?
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silence

König

Dabei seit: 28.02.2003

Beiträge: 981

 

4 Zum Seitenanfang

Dienstag, 16. September 2008, 19:38

Nun, dass C# C++ verschnell verdrängen wird, dachten noch viele entwickler vor zwei Jahren. Mitlerweile kommt man zu den entschluss, das beide Sprachen nebeneinander existieren (und werden).
C++ ist alles anderne als eine Sprache für "High performence server", nach wie vor werdengenügend Desktopapplikationen neu entwickelt. Hat zum einen damit zu tun, dass bereits viel Know-how in der Richtung besteht, zum anderen aber auch (leider) damit das Firmen wirklich steinalten Code auf biegen und brechen weiterverwenden wollen.

C# und C++ sind, als Sprachen vollkommen Plattformunabhängig. Wenn du ein Programm mit C++ und der stl schreibst wird es sich auf jedem System ausführen lassen, für das es einen C++ Kompiler gibt. Gleichzeitig wird sich jedes C# Programm auf jedem System ausführen lassen, für das es eine Laufzeitumgebung (nebst passender Libs) gibt. C# kommt zwar von Microsoft, ist jedoch mitlerweile Standartisiert, weshalb es auch anderen Implementationen gibt (mono).

Das größte Argument für C# ist meiner Meinung nach sowieso die .Net Library. Wieviel angenehmer wäre die Windows Programmierung mit C++, gäbe es ein vergleichbares, Objektorienteres Framework?
Aktuell nutze ich: Windows, Linux, MacOS X, Solaris...weil die Welt nicht nur S/W ist!
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ospx

Kaiser

Dabei seit: 11.11.2006

Beiträge: 1 131

 

5 Zum Seitenanfang

Dienstag, 16. September 2008, 21:22

Ist es nicht so, dass c# eher größere Parallelen zu Java als zu c++ aufweißt und damit auch ähnliche Nachteile und Vorteile wie Java im Vergleich zu c++ hat? Zumindest benötigen beide (c# und Java) eine Virtual Machine, die erst zur Laufzeit den Bytecode in Maschinencode übersetzt, was (im Gegensatz zu c++) zusätzliche Rechenleistung und Ausführungszeit verbraucht.
Das ist in meinen Augen der gravierende und eigentliche Unterschied zu c++. Und ich glaube, dass c++ auch vorallem dort noch immer angewendet wird, wo der Geschwindigkeitsvorteil im Mittelpunkt steht.

Ansonsten gäbe es vermutlich kaum einen vernünftigen Grund für MS, Singularity [x] (und damit c# ) nicht intensiver als zukünftigen Nachfolger für Windows zu forcieren und voranzutreiben, denke ich .

Das c++ etliche Nachteile im Vergleich zu c# (und Java) hat, sei unbestritten.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ospx« (16. September 2008, 21:36)

 

silence

König

Dabei seit: 28.02.2003

Beiträge: 981

 

6 Zum Seitenanfang

Dienstag, 16. September 2008, 22:17

Ist es nicht so, dass c# eher größere Parallelen zu Java als zu c++ aufweißt und damit auch ähnliche Nachteile und Vorteile wie Java im Vergleich zu c++ hat? Zumindest benötigen beide (c# und Java) eine Virtual Machine, die erst zur Laufzeit den Bytecode in Maschinencode übersetzt, was (im Gegensatz zu c++) zusätzliche Rechenleistung und Ausführungszeit verbraucht.

Ja, so ist es. C# kann aber auch den Bytecode vorher kompilieren und im global assemby cache speichern, dadurch verkürzt sich die Startzeit der Programme (wo der Bytecode in nativen code übersetzt wird ).
Übrigens, C# und Java code sind was bestimmte Operationen angeht mitlerweile sehr performant, kommen dort auch an C++ ran.


Das c++ etliche Nachteile im Vergleich zu c# (und Java) hat, sei unbestritten.

Im Umkehrschluss aber auch die etlichen Nachteile von C# und Java im Vergleich zu C++
Aktuell nutze ich: Windows, Linux, MacOS X, Solaris...weil die Welt nicht nur S/W ist!
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nocturne

Kaiser

Dabei seit: 06.01.2005

Beiträge: 1 167

 

7 Zum Seitenanfang

Montag, 29. September 2008, 18:14

C# und C++ sind, als Sprachen vollkommen Plattformunabhängig. Wenn du ein Programm mit C++ und der stl schreibst wird es sich auf jedem System ausführen lassen, für das es einen C++ Kompiler gibt.

Richtig!
Also zusammengefasst:
- wenn man die STL verwenden kann
- und es für das System einen Kompiler gibt
ist die Sprache vollkommen Platformunabhängig.

z.B. im fall von meinem Palm-V organizer kann ich z.B. kein c# verwenden weil es halt keinen kompiler dafür gibt. Wohl aber kann ich c++ programme aufspielen und abfahren.
 

insa

Eroberer

Dabei seit: 11.03.2008

Beiträge: 66

 

8 Zum Seitenanfang

Montag, 29. September 2008, 23:30

C# wird halt mehr für Anwendungen verwendet, C++ verdrängen wird es wohl nicht. Vor allem solange noch alte Lehrer in alten Bildungssystemen alte Sprachen unterrichten (sorry für den Seitenhieb).

Den größten Vorteil an C# sehe ich, als Hobbyprogrammierer, in der großen Standardbibliothek, die einem viel Zeit erspart. Ansonsten kann man nur nochmal hervorheben, dass, je direkter man mit der Hardware kommunizieren muss, C++ (logischerweise auch C) immer noch vorzuziehen ist.
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius null - und das nennen sie ihren Standpunkt." -Albert Einstein
 

cccpmik

Foren Gott

Dabei seit: 04.09.2007

Beiträge: 2 997

 

9 Zum Seitenanfang

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 20:57

ach übringens habe heute erfahren dass es auch D gibt es soll die vorteile von c++,java und c# in einem haben quasi die ultimative compiler sprache:D www.dsource.org ich weis nicht so recht
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ospx

Kaiser

Dabei seit: 11.11.2006

Beiträge: 1 131

 

10 Zum Seitenanfang

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 19:56

Sieht ja auf den ersten Blick recht sinnvoll aus. Qualifizierte Statements und Meinungen zu den Pros und Kons würden mich auch interessieren. Wirkt auf mich aber eher wie eine etwas vereinfachte c++ - Variante. Die Art der Fenster-instanzierung für Win erinnert mich allerdings mit leichtem Unbehagen an die alte Win32 - API.

Soetwas wie QT für c++ gibt es sicherlich für D auch nicht, schätze ich? Weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.
 

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