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Meryl

Routinier

Dabei seit: 27.12.2008

Beiträge: 300

 

141 Zum Seitenanfang

Samstag, 10. Juli 2010, 14:55

Da muss ich J-W zustimmen. ;)
Das, was das mobile Internet interessant und teils als Pflicht macht, ist ja das immer und überall erreichbar sein.
Ich würd behaupten, der durchschnittsmensch brauch es nicht! Aber mein Vater hat zum Beispiel festgestellt, seitdem er nen Smartphone hat und großteils nich zu Hause ist, dass mobiles Internet doch eine schöne und praktische Sache ist. ;)
Ob mans wirklich brauch oder nicht, ob mans wirklich haben will oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Mobiles Internet steckt halt voller widerspruch, zum einen ist es für die einen richtig praktisch, für die anderen widerum komplett sinnlos. Die einen kommen ohne gar nicht mehr klar, die anderen können damit nichts anfangen...
 

Treml

Tripel-As

Dabei seit: 19.03.2003

Beiträge: 223

 

142 Zum Seitenanfang

Samstag, 10. Juli 2010, 20:26

Ich schließe keineswegs aus, dass es Leute gibt, für die mobiles Internet beruflich wichtig ist, aber für den Großteil ist es – wie Meryl richtig sagt – absolut entbehrlich. Von den Leuten, die es in diesem Thread so hoch loben, benötigen es wahrscheinlich die allerwenigsten.

Natürlich ist nicht jede Arbeitsstelle ein Bürojob; Der Kameramann ist da ein gutes Beispiel, aber wenn er nicht gleichzeitig auch Firmenchef wäre, hätte er wohl keinen Nutzen von mobilem Internet.

Für die jederzeitige Erreichbarkeit sind E-Mails außerdem eine komplett falsche Wahl. Per E-Mail versendet man ausführliche Informationen, Randnotizen und längerfristige Aufgaben. Dringende Anliegen werden im Geschäftsbereich nach wie vor telefonisch abgeklärt – das ist die einzig sichere Variante.

Bei einer reinen Ich-AG im Außeneinsatz kann das natürlich etwas anders aussehen, aber aus diesem Grund habe ja nicht jeden Einsatz ausgeschlossen. :-P
i u t w w f c b - u y a s t m w m
 

J-W

König

Dabei seit: 29.11.2009

Beiträge: 771

 

143 Zum Seitenanfang

Samstag, 10. Juli 2010, 20:47

Nein, auch die beiden anderen Kameramänner der Firma, haben mobiles Internet und sind dann auch ständig mit einer kurzen E-Mail erreichbar. Ja, "kurz", denn wem will man denn bitte den Inhalt seiner Mails vorschreiben. Da wird auch gerne mal ein einfacher Drehtermin in 5 Worten rübergemailt. Aber wozu jeden einzelnen Nutzen aufzählen, wenn sich jeder denken kann wozu "Internet" genutzt werden kann.....und dass in all den Bereichen die es so gibt.

Ich denke insofern ist die Frage nach dem reinen Nutzen von mobilem Internet geklärt. Na klar kann man das nicht pauschal auf jeden anwenden, aber ich denke, man darf ebenfalls nicht so schnell mit dem Pauschalisieren der User hier sein. Ich jedenfalls würde mir nicht anmaßen, den individuellen "Bedarf" dieses Services mal eben so, für den Großteil der User hier festzulegen bzw. zu bestimmen.
 

Treml

Tripel-As

Dabei seit: 19.03.2003

Beiträge: 223

 

144 Zum Seitenanfang

Samstag, 10. Juli 2010, 22:48

Nein, auch die beiden anderen Kameramänner der Firma, haben mobiles Internet und sind dann auch ständig mit einer kurzen E-Mail erreichbar.

… was sie ebenso per SMS wären.

Ja, "kurz", denn wem will man denn bitte den Inhalt seiner Mails vorschreiben.

Ich will niemandem einen bestimmten Nutzen vorschreiben, aber es liegt nunmal in der Natur der Sache, dass unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten auf bestimmte Anwendungsgebiete ausgerichtet sind. Für kurze Nachrichten reichen die aus gutem Grund so genannten Kurznachrichten (short message service = SMS), die mittlerweile jedes Mobiltelefon, auch ohne Internet, senden und empfangen kann.

Aber wozu jeden einzelnen Nutzen aufzählen, wenn sich jeder denken kann wozu "Internet" genutzt werden kann.....und dass in all den Bereichen die es so gibt.

Das Internet ist zweifelsohne eine feine Sache, aber letztendlich auch nur ein Medium von vielen und kein Allheilmittel.

Na klar kann man das nicht pauschal auf jeden anwenden, aber ich denke, man darf ebenfalls nicht so schnell mit dem Pauschalisieren der User hier sein. Ich jedenfalls würde mir nicht anmaßen, den individuellen "Bedarf" dieses Services mal eben so, für den Großteil der User hier festzulegen bzw. zu bestimmen.

Erstens spreche ich nicht von einem allgemeinen Bedarf, sondern von einer konkreten Erfordernis. Wer den Bedarf hat im Autobus Youtube-Videos zu sehen, soll das meinetwegen machen, notwendig ist es aber nicht.

Zweitens habe ich weder etwas festgelegt noch bestimmt, sondern klar und deutlich eine reine Vermutung geäußert.

Drittens schließe ich diese Vermutung nicht »mal eben so«, sondern aus meinen Beobachtungen. Diesen Thread verfolge ich seit seinem Start und ich kann mich spontan nicht erinnern, hier schon von irgendjemandem einen nachvollziehbaren Grund gelesen zu haben, warum er oder sie mobiles Internet benötigt (kein ausgebautes Kabelnetz einmal ausgeschlossen). Wenn ich dann weiter beachte, bei welchen Personengruppen ich eine Notwendigkeit nachvollziehen kann, ergibt sich keine allzu große Übereinstimmung mit den Usern in diesem Thread – aber vielleicht bemerke ich bloß nicht, dass hier alles vor Geschäftsführern und selbstständigen Außendienstleuten überquillt. ^^
i u t w w f c b - u y a s t m w m
 

J-W

König

Dabei seit: 29.11.2009

Beiträge: 771

 

145 Zum Seitenanfang

Samstag, 10. Juli 2010, 23:11

Oder, viertens, du siehst die Sache etwas zu engstirnig ;)

Mal ehrlich, du begrenzt doch die Gruppe "aus beruflichen Gründen angewiesen auf mobiles Internet", nicht nur auf Selbstständige und Geschäftsführer. Man kann das doch nicht komplett über einen Kamm scheren und sagen: "So, in dieser und dieser Berufsgruppe kann überhaupt kein Bedarf an mobilem Internet bestehen". Ja, ich weiß, das hast du so auch gar nicht gesagt, aber mit diesem Gedanken im Hinterkopf, muss doch eine viel größere Personengruppe in Betracht gezogen werden. Klar "quillt hier nicht alles über von Selbstständigen oder Geschäftsführern", aber wie gesagt, kannst du einen Bedarf bei Anderen wirklich so rigoros ausschließen?

Stichwort andere Möglichkeiten:
Das verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten für verschiedene Kommunikationen an sich entworfen wurden, macht sie doch nicht zwingend ungeeignet, oder gar ungerechtfertigt für die jeweils anderen. Auch hier schließt du anscheinend die Möglichkeit aus, dass eine E-mail durchaus Vorteile gegenüber einer SMS hat. Ein Allheilmittel ist es natürlich nicht, aber wer hat dies auch behauptet. Ich sehe es als eine weitere Entwicklung in Sachen Kommunikation an, die sich weiter verbreiten wird. Man merkt heute schon, wie es billiger wird und schneller wird es ja schon über mehrere Jahre. Vor ein paar Jahrzehnten kannte/benutze auch kaum einer eine SMS und manche mögen sicherlich gesagt haben "wer brauch das schon wirklich, ein Anruf ist doch genau das selbe, oder sogar noch besser". Das mag eine der Sichten damals gewesen sein (und nebenbei war ein Anruf damals sogar billiger), aber wie man sieht hat sich sie SMS durchgesetzt. Ich sehe das ähnlich in Sachen mobiles Internet.
 

r2b

Routinier

Dabei seit: 23.12.2008

Beiträge: 424

 

146 Zum Seitenanfang

Sonntag, 11. Juli 2010, 02:54

also ich denke auch, dass hier in der Diskussion im Moment der größte Teil des mobilen Internets ausgeblendet wird.

Ein großer Teil ist zum Beispiel die absolut gängige geschäftliche Nutzung, und zwar schon seit vielen Jahren, mit Blackberrys oder auf ähnlichen Lösungen beruhenden Ansätzen. Sind ja auch in Deutschland inzwischen schon hunderttausende Leute mit den Dingern ausgerüstet. Davon abgesehen läuft heute jeder Außendiensttechniker, der die Waschmaschine einiger größerer Markenhersteller wieder geradebiegt, oder jeder UPS-Fahrer, und praktisch jeder Außendienstler, der Bestellungen aufnehmen oder Bestände erfassen muss, mit irgendeinem entsprechenden Gerät herum, das die Daten über mobiles Internet zwischen Zentrale und Außenmitarbeiter hin und herschickt.

Ich denke daher, hier sehen einige Leute den Wald vor lauter Bäumen nicht. Mobiles Internet existiert schon seit Jahren, und ist ein riesiges Feld, allerdings halt hauptsächlich im Business-Bereich und überwiegend bei großen Unternehmen - es geht den Providern jetzt doch nur noch drum, auch die kleineren Geschäftsleute reinzuholen und vor allem auch den Massenmarkt privater Anwender abzugrasen.

Ob man das braucht oder nicht bzw. besser gefragt, ob es zweckmäßig ist (egal, ob man nun meint, daß man es braucht ... :D ), hängt von vielen Faktoren ab.

Geschäftlich ist SMS sicherlich eine mögliche Variante der Kommunikation. In vielen Fällen anwendbar - wenn z.B. ein Fahrer einen festen Auftrag hat, und überfällig ist, reicht ein SMS oder ein Anruf. Der muss nicht immer unbedingt über GPS und Internet getrackt werden ... es sei denn natürlich, er fährt einen Wertguttransporter ... ;-)

Aber beispielsweise ich, ich hätte mich früher reichlich lächerlich gemacht, wenn ich im Unternehmen Leute gebeten hätte, mir ein SMS zu schicken. Von den Kosten abgesehen, und von der Tatsache abgesehen, dass die meisten Bürokollegen gar kein Firmenhandy hatten (und auch heute noch keines bekommen), mit dem sie ein SMS schicken könnten, und Internet-SMS-Gateways nicht von der Firma bezahlt wurden, ist es in diesem Unternehmen einfach üblich gewesen und immer noch üblich, alles telefonisch und/oder per Outlook zu machen. EMails statt SMS hat was mit Verbindlichkeit und Dokumentation von Vorgängen zu tun, mit der Einheitlichkeit und Einfachheit der Abwicklung, der Kombination von Nachrichteninhalten mit Terminabstimmungen und Kontaktdaten, und so weiter ... wäre jetzt zu viel, das auszuführen. Aber auf jeden Fall gab und gibt es genügend Gründe, über eMails anstatt über SMS zu kommunizieren, selbst wenn es nur um kurze Mitteilungen geht. Und wenn man im Außendienst unterwegs ist und Termine, Kontaktdaten, Kundendaten und so weiter benötigt, ist SMS sowieso einfach nur sinnlos.

Die private Nutzung ist ein ganz anderer Bereich. Wer viel unterwegs ist, und die Kommunikation über eMails abwickelt, oder auch mal unterwegs surfen will, wird es gerne nutzen. Wer eh immer daheim sitzt, oder nach kurzen Ausflügen wieder ans DSL kommt, braucht das vermutlich nicht.

Ob nun gerade die Webmaster hier im Forum die optimale Zielgruppe für mobiles Internet bilden, wage ich allerdings eh zu bezweifeln ... die echt Süchtigen hängen eh schon 16 Stunden am Tag vor der Kiste, und brauchen für die paar Minuten auf dem Klo nun nicht so dringend ein iPhone (oder erst recht, aber wahrscheinlich eher ein iPad). Außendienstler gibt es wohl eher weniger hier (ich war früher mal von der Sorte, glücklicherweise ist das vorbei.) Und die iKiddies haben wahrscheinlich eh schon das ultimative i-oder-Smartphone oder netbook oder pad und fragen sich, wozu überhaupt noch an einer Leitung hängen, außer für Stromaufnahme ... ;-)
 

Treml

Tripel-As

Dabei seit: 19.03.2003

Beiträge: 223

 

147 Zum Seitenanfang

Sonntag, 11. Juli 2010, 12:04

Ja, wahrscheinlich sehe ich die ganze Sache wirklich etwas engstirnig. :whistling:

Ich muss gestehen, dass ich seit mehreren Jahren in einer Firma beschäft bin, in der ich vorwiegend zu Außendienst-Leuten Kontakt habe, die ihrerseits herkömmliche Kommunikationsmethoden bevorzugen, obwohl alle technisch bestens ausgestattet wären – und das waren in dieser Zeit sicher schon mehrere Dutzend Leute, die sich in dieser Hinsicht kaum unterschieden haben. Klar erhalten diese ihre Termine nicht per SMS, sondern per E-Mail, aber allesamt (auch die jüngeren) drucken sich diese anschließend aus – machen dies also am Vorabend oder in der Früh über ihren Stand-PC.
Wenn sie uns für den nächsten Tag keine Terminzeiten freigegeben haben, rufen sie ihre E-Mails oft gar nicht ab.

Da diese Leute den ganzen Tag Termine wahrnehmen, hat sich die SMS als sinnvollstes Mittel zur Kontaktaufnahme etabliert. Selbst die Mobilbox wird nur von wenigen abgehört.

Wenn die Mitarbeiter dann etwas verkauft haben, nutzt ihnen mobiles Internet allein wieder nicht viel, da sie uns die unterschriebenen Verträge zukommen lassen müssen – also eingescannt oder per Fax.

In der Theorie gäbe es bei uns ein System, über das sie die Ergebnisse ihrer Termine unmittelbar über mobiles Internet an uns zurückmelden könnten. In der Praxis nutzen sie dieses aber nur in den seltensten Fällen, sondern melden die Ergebnisse nachträglich über einen Stand-PC an uns.

Wahrscheinlich gibt es (vorwiegend junge) Unternehmen, in denen solche Abläufe schon besser auf die technischen Möglichkeiten eingerichtet sind und von den Mitarbeitern auch angenommen werden, nur erscheint mir das nach meinen eigenen Erfahrungen bisher noch etwas utopisch.
i u t w w f c b - u y a s t m w m

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Treml« (11. Juli 2010, 12:04)

 

r2b

Routinier

Dabei seit: 23.12.2008

Beiträge: 424

 

148 Zum Seitenanfang

Sonntag, 11. Juli 2010, 17:29

Also ich glaub nicht, dass Du engstirnig bist. Ich geh davon aus, dass Du es halt einfach nicht anders kennst.

Kann ich gut nachvollziehen, dass Eure Außendienstler ihre Termine noch ausdrucken, und Verträge noch Faxen oder so, und tagsüber für die Typen aus der Firma nicht am Telefon erreichbar sind ... so haben das vor 20 Jahren ja alle gemacht. Jeder Vertrieb hat da seine eigenen eingefahrenen Gänge, und es muss ja auch nicht jeder den aktuellen Stand der Technik kennen, oder implementieren. Wenn die Firma profitabel genug ist, und eine optimale Wettbewerbssituation hat, trägt sich sowas auch heute noch ganz wunderbar.

Aber das ist ja - glücklicherweise - nicht repräsentativ. Genau so wenig wie mein Papa: der schreibt auch keine eMails. Und benutzt keinen Computer. Der hat sich vor ein paar Jahren noch eine neue elektrische Schreibmaschine gekauft (da dachte ich, sowas könnte man gar nicht mehr kaufen). Sein Handy schaltet er nur an, wenn er aus dem Haus geht - und nicht vergißt, das Ding mitzunehmen. Der ist auch praktisch nie erreichbar. Erwartet aber umgekehrt ganz selbstverständlich, dass seine Kinder jederzeit am Handy für ihn erreichbar sind ... ;-)

Sowas, wie Du das schilderst, ist halt einfach nur Firmenkultur. Doch die ist erstens von Laden zu Laden anders, und zweitens kann sie sich jederzeit ändern.

Mein letzter Vertriebschef hätte uns was gepfiffen, wenn wir nicht für ihn erreichbar gewesen wären - und jemand, der seine Mails nur einmal am Tag abgerufen hätte, hätte dies zukünftig sicher irgendwo anders pflegen können, aber nicht mehr in unserer Truppe. Und der vorletzte hat uns mal einige Wochen aus dem Krankenhaus dirigiert, mit dem Notebook auf der Bettdecke, oder so. Wenn einem da mal einer aus der Firma ein SMS geschickt hat, war das eigentlich sowas wie die letzte Mahnung vor der Kündigung, oder so ... ;-) Und wenn die Daten vom Vertrieb nicht unmittelbar im System gelandet sind - wir hatten mal so Kollegen, die das bloß einmal pro Woche nachpflegen wollten, weil ihnen ansonsten ihre Zeit zu knapp sei -, gab es nicht nur Druck, sondern echten Austausch. Nach intensiven Vorgesprächen, natürlich ... ;-)

Das mit der mobilen oder sonstigen Internetnutzung hängt halt auch immer davon ab, wie der Laden insgesamt tickt. Wenn Dir dauernd irgendwelche Vorstände auf den Hals rücken und den Auftragseingang in den Tagen vor dem Quartalsende praktisch täglich kontrollieren, oder wenn die Vertriebsdaten direkt in die Produktionsplanung laufen, und die Business Unit Leiter Dir auf den Füßen rumtrampeln, um rauszufinden, wie die Fabrik in Malaysia für den nächsten Monat umrüsten soll, möchtest Du die Daten am liebsten schon haben, bevor der Vertriebler ausrückt. Große Kunden sind deshalb auch oft schon direkt vernetzt - die geben eine Jahresplanung ab, mit Abrufzahlen, und das wird täglich aktualisiert und verfeinert. Da geht der Vertriebsmann eh nicht mehr raus: der sitzt schon direkt bei seinem Kunden. Und kommt vielleicht noch einmal alle 14 Tage heim in die Firma ...

Und wenn ich sowas schildere, meine ich nicht nur junge und aufstrebende Unternehmer. Die kennen das ja meist eh nicht anders. Die benutzen ganz selbstverständlich Netmeeting, Skype oder was auch immer, um von überall mit überall zu kommunizieren, sind über XING mit ihren Kollegen und Partnern vernetzt, und benützen privat Twitter und Facebook. Und ich mein auch nicht nur die modernen Mittelständler, die wegen Wettbewerb und Kosten immer aktuell sein müssen.

Nö, ich meine auch vor allem die klassische Großkonzernkultur: Das Unternehmen, in dem ich im Lauf der Zeit viele zeitgemäßen Methoden kennengelernt habe, ist schon weit über 100 Jahre alt - allerdings hat der Laden inzwischen mehrere hunderttausend Mitarbeiter, verteilt über die ganze Welt ... und wenn man da kommunikationstechnisch noch so arbeiten würde, wie Ihr das anscheinend zu tun pflegt, wäre der Laden schon vor Jahrzehnten ausgestorben ... ;-)

Aber, mal von Firmengebrauch abgesehen - den ich ja aus meiner Erfahrung in vielen Unternehmen schon längst als realisiert kenne - denke ich, dass mobiles Internet sich auch privat durchsetzen wird. Und nicht nur bei so Extremtypen wie mir ... :D

Vielleicht nicht so schnell in Deutschland. Einmal hat hier schon fast jeder Haushalt Internet über DSL (ich glaub, aktuell knapp über 70%), und da ist der Druck, auch unterwegs beim Einkaufen oder so noch Internetzugang aufrechtzuerhalten, nicht so groß. Und außerdem läuft es in Deutschland ja mit vielen Sachen so, wie das beim Internet oder bei den Handys war: am Anfang werden die early adopters verspottet, und es werden reichlich Thesen verbreitet, weshalb sowas Quatsch ist und eh nie was wird. Dann kommen die geschäftlichen Nutzer. Und dann, nach einer Weile, kommen immer mehr Privatleute dahinter - und schwupp, hat es auf einmal jeder ... ;-) Aber bis zu dem Schwupp dauert das halt oft, hier in diesem unseren Land ... ;-)

Nö, ich denk da mehr an andere Länder - Afrika, Asien und so. Da gab es vor ein paar Jahren außerhalb der Großstädte noch keine Festnetze, aber jetzt hat jeder ein Handy und telefoniert wie verrückt. Aber die Leute haben meist immer noch kein Festnetz. Für diese Leute ist mobiles Internet auch in naher Zukunft die einzige Chance, überhaupt ins Internet zu kommen (außer per Internet-Cafe). Und viele sind ja auch schon längst über ihr Handy mit dem Internet verbunden - auch wenn sie es gar nicht so genau wissen. Die machen ihre Klingeltondownloads, oder laden sich irgendwelche Java-Apps auf ihre Billighandys, und machen da auch Banking oder sonstwas. Dass das alles über TCP/IP geht, wissen die meisten gar nicht. ;-) Wenn man denen mal mit den entsprechenden Endgeräten das "richtige" Internet erschließt - dann geht das erst so richtig ab mit dem mobilen Netz. Dazu müssen die lokalen Provider aber erst mal die Kapazitäten nachrüsten ... und das kostet, und dauert ... aber nicht mehr lange ... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »r2b« (11. Juli 2010, 17:29)

 

drucksicher

Eroberer

Dabei seit: 03.03.2009

Beiträge: 59

 

149 Zum Seitenanfang

Sonntag, 11. Juli 2010, 18:26

Seit gestern habe ich ein Handy mit GPS und Internet - viel Spaßfaktor aber langsam und zeitraubend ist das schon - mal eben was nachgucken ja aber Arbeiten NEIN
Viele Fragen zum Digitaldruck beantwortet www.drucksicher.de
 

Bonix24

Grünschnabel

Dabei seit: 11.07.2010

Beiträge: 2

 

150 Zum Seitenanfang

Sonntag, 11. Juli 2010, 19:53

Wohne auf dem Land, da ist oft das mobile Internet um bis zum 4 fachen schneller als DSL. Es gibt ja schon Prepaid-Flats ab 15Euro! :rolleyes:
 

Enverate

Grünschnabel

Dabei seit: 11.07.2010

Beiträge: 1

 

151 Zum Seitenanfang

Sonntag, 11. Juli 2010, 21:58

Ich hab von O² nen Stick. 21,50€ im Monat. Ab 5 GB Wirds Gedrosselt.
 

DerSüdenlebt

unregistriert

152 Zum Seitenanfang

Montag, 12. Juli 2010, 04:42

Der Zeitpunkt wird kommen dann hol ich mir ded auch, ich träum schon: Caribik am Strand, von da aus meine Seiten hochladen :-P ....Chillout

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DerSüdenlebt« (12. Juli 2010, 04:42)

 

r2b

Routinier

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153 Zum Seitenanfang

Montag, 12. Juli 2010, 11:38

Karibik, hochladen?
Outet sich da ein Modul-Fan, oder wie?
http://www.youtube.com/watch?v=w7AsuleQu4E
(sorry, is wohl Remix, hab auf die Schnelle das Original nicht gefunden ... der relevante Text ertönt so ab 0:45)
:D :D :D :D :D :D
äh, ja, was ich sagen wollte: wenn Du in Jamaica am Strand Internet surfen möchtest, bräuchtest Du aber auch eine lokale SIM, sonst wird es mit Sicherheit elend teuer. (Falls es technisch überhaupt geht, dort mit einer mitgebrachten SIM zu surfen, denn meiner Erfahrung nach kann man nicht mit allen deutschen SIMs in allen Ländern auf Anbindung hoffen.)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »r2b« (12. Juli 2010, 11:38)

 

kingpin2010

Doppel-As

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154 Zum Seitenanfang

Dienstag, 13. Juli 2010, 19:05

In Deutschland istdas Internet sowieso zu teuer und zu lahm, wenn man es mal mit anderen Ländern vergleicht!
Und Was soll ich mir ein mobiles I-Net zulegen, das teilweise miserabel funktioniert, in einigen Gegenden schlechter als in anderen, wenn ich´s nicht benötige! :finger:
Nee, das lassen wir mal schön sein.
 

wolliwol

Jungspund

Dabei seit: 14.07.2010

Beiträge: 10

 

155 Zum Seitenanfang

Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:47

Ich habe seit ca einem halben Jahr ein IPhone und monatlich 1GB. Das reicht völlig aus und macht echt Laune.

Ich will es nicht missen...
Dieser Beitrag wird 1 mal editiert werden, zuerst von »wolliwol« (Morgen, 09:52)
 

synapsdesign

unregistriert

156 Zum Seitenanfang

Sonntag, 18. Juli 2010, 21:05

r2b.. du bist Cool. Siehst fast so aus, als würdest du dein halbes Leben in WmW verbringen :D

Zum Thema:

Ich nutze Mobiles Internet ! Vodafon Stick and Surf !
Geht ganz gut, trozalledem wechsel ich bald auf DSL.. Hat doch so seine Vorteile ;)


Gruß
-SynapsDesign-
 

Marius-Heli

Foren As

Dabei seit: 01.06.2010

Beiträge: 76

 

157 Zum Seitenanfang

Montag, 19. Juli 2010, 15:33

In Deutschland istdas Internet sowieso zu teuer und zu lahm, wenn man es mal mit anderen Ländern vergleicht!
Und Was soll ich mir ein mobiles I-Net zulegen, das teilweise miserabel funktioniert, in einigen Gegenden schlechter als in anderen, wenn ich´s nicht benötige! :finger:
Nee, das lassen wir mal schön sein.
Ich bin mit der Geschwindigkeit zufrieden, weiß nicht was du hast... Klar ist es in manchen Ländern schneller, aber in manchen Ländern gibt es auch fast gar kein Internet.
Wenn ich mobiles Internet bräuchte, hätte ich mir schon längst was zugelegt: Aldi Webstick oder so.
Zu teuer finde ich das auf keinen Fall, man muss einfach mal überlegen, was für ein Luxus das ist...
Gruß Marius
 

rrmb2010

Grünschnabel

Dabei seit: 20.07.2010

Beiträge: 1

 

158 Zum Seitenanfang

Dienstag, 20. Juli 2010, 04:45

Ich nutze das Mobile-Internet schon mehr als 2 Jahre. Man kann es mit Kabel-Internet nicht vergleichen, aber es kommt
drauf an für was man es verwendet.

Und es kommen immer bessere Angebote! Teuer finde ich ist es nicht!

lg
 

EisCrem

Grünschnabel

Dabei seit: 20.07.2010

Beiträge: 1

 

159 Zum Seitenanfang

Dienstag, 20. Juli 2010, 11:53

Hallo, meine Meinung dazu ist:

1. Ist es mir zu Teuer.

2. Brauche ich es nicht.
 

r2b

Routinier

Dabei seit: 23.12.2008

Beiträge: 424

 

160 Zum Seitenanfang

Dienstag, 20. Juli 2010, 22:54

@synapsdesign: wieso mein halbes Leben - ich bin ein Chatbot, ich existiere NUR im Netz ... :D :D :D

nönönö, natürlich nur Späßle macht ... sieht nur so aus als wäre ich ununterbrochen hier am Schreiben, in Wirklichkeit bin ich jedoch auch durchaus noch viel am Lesen ... :D