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Ich denke, es gibt da etliche Betriebssysteme, die ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben und es wird schwer sein, eine objektive und qualifizierte Antwort auf eine solche Frage zu bekommen.
Ich pers. gehöre eher zu den Debianern, bevorzuge also Debian und seine Derivate (Ubuntu etc.). Das liegt aber vorallem daran, dass ich mich intensiver mit diesen Systemen beschäftigt habe und mir die Umgebung vertrauter ist, als z.B. RPM-basierende Systeme (ala RedHat, Suse, CentOS etc). Mit BSD-basierten Systemen habe ich noch nichts gemacht - mir fehlen da also die Erfahrung und das Handling, um darüber zu urteilen. Gleiches gilt für Solaris. z.B. Jails sollen bei BSD und Solaris aber besser und seit längerer Zeit integriert sein, als bei Linux (lxc, chroot).
(etliche) BSD's und Linux laufen auf/sind monolithische(n) Kernel(n) . Auch das hat wohl Vor - und Nachteile gegenüber hybriden Kerneln (Windows, Mac OS x) .
Ein Argument aus meiner Sicht für Linux-Server-Systeme ist, dass man sehr dediziert einfach nur die Anwendungen und Elemente installieren kann, die man wirklich auch benötigt und somit nicht unnötigen Ballast mitinstallieren muß. Ein typisches pures minimales Debian Wheezy belegt bei mir 17MB Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb (allerdings ohne Server-Anwendungen). Ich glaube kaum, dass das mit einem aktuellem minimalem Windows erreichbar ist.
Ein anderer wesentlicher Punkt sind Lizenz- und Anschaffungskosten.
Es gäbe sicher noch eine ganze Reihe Pros und Cons aufzuzählen. Das überlasse ich gern anderen.
Letztlich spielt es wohl auch eine Rolle, in welchen Systemen du dich bisher auskennst und wieviel Zeit du bereit bist, zu investieren (um sich z.B. neu in Linux oder andere unixoide Server-Umgebungen einzuarbeiten). Der dafür benötigte Zeitaufwand sollte nicht unterschätzt werden.
Gruß
ps.: Meine sehr subjektive Empfehlung wäre irgendein Debian-basiertes System (siehe oben). Wegen der Aktualität der Packete und LTS (long term support) wäre vielleicht das kommende Ubuntu-Server 12.04 nicht die schlechteste Wahl. Releas Candidates sind derzeit erhältlich, Final Version sollte im April (darum auch 12.04) erscheinen. Upgrade von RC zu Final sollte eigentl. problemlos sein ...
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ospx« (20. März 2012, 16:52)
) manchmal geht es schneller eine .exe zu starten als sich in linux einzuarbeiten
-Cruel Online-
Weitere Infos:
de.wikipedia.org/wiki/Samba_(Software)
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server
Ich würd auch mit Linux arbeiten, falls alle Benutzer damit umgehen können.
Gruss Mauro
Im Normalfall müssen die Benutzer doch nicht (sollen meist gar nicht) direkt mit dem OS des Servers umgehen, sondern nur mit den vom Server bereitgestellten Services und Anwendungen. Oder glaubst du, dass alle, die zuhause eine Fritzbox oder einen Speedport am laufen haben, mit Linux umgehen können/ müssen? (läuft auf Linux)
Zitat
Ich würd auch mit Linux arbeiten, falls alle Benutzer damit umgehen können.
Das klingt eventuell nach einer sinnvollen Einsatzmöglichkeit des Raspberry Pi B , da wenig Leistungsaufnahme (-> stromsparend).
http://www.elinux.org/DE:R-Pi_Hub
http://www.raspberrypi.org/about
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ospx« (26. März 2012, 18:18)
die Software greift auf eine SQL DB zu.
Daher wird wohl auf einem der beiden Internetfähigen Rechner die SQL DB Laufen und einer der beiden Rechner greift dann auf diese zu,
wenn man einen Server ins Netzwerk stellt könnte man die SQL DB auch umziehen lassen.
Wobei man hier sehr vorsichtig sein muss was das Gesundheitswesen angeht ist mit persönlichen Daten angeht.
Soweit ich das verstanden habe soll der Server ja die PC alle Vernetzen (also eine IP Adresse vergeben) dann muss man den Samba aber im Router abschalten.
Desweiteren sollen wohl die Drucker als Netzwerkresource bereitgestellt werden und eventuell ein Fileserver das kann man alles mit einfachen mittel als Linux aufsetzen.
Auch ich tendiere zu einer Ubuntu Server Variante.
Ja, das hatte ich mir auch gedacht, als ich las, dass es sich um ein Netzwerk für einen ambulanten Pflegedienst handelt. Ehrlich gesagt, hätte ich hier genau aus diesem Grund Schiss, mir die Hände zu verbrennen.Wobei man hier sehr vorsichtig sein muss was das Gesundheitswesen angeht ist mit persönlichen Daten angeht.
Aber es hat vermutlich einen Grund, warum die 2 wichtigeren PC's von einer Firma(opdata) gestellt werden. Da wird es aber wiederum problematisch, wenn man selbst die Datenbank irgendwo installiert und eigene Konfigurationen einbringt(problematisch im Sinne der Haftung, falls etwas anbrennt).
Andererseits hört es sich für mich fast so an, als sei das bisherige Netzwerk ebenso kaum geschützt bzw. unsicher (Kann mich da aber auch irren).
Warum sollte er den dhcp-Server des Routers deaktivieren? Der läßt sich doch sicher ebenso den Bedürfnissen entsprechend konfigurieren und für den Server läßt sich mit hoher Sicherheit im Router eine feste IP einstellen, schätze ich.
Zitat
Soweit ich das verstanden habe soll der Server ja die PC alle Vernetzen
(also eine IP Adresse vergeben) dann muss man den Samba aber im Router
abschalten.
Ob im Router überhaupt ein Samba läuft, ist auch nicht ganz klar, scheint mir aber eher nicht so, denn sonst hätten sie den ja vermutlich auch schon genutzt.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ospx« (27. März 2012, 18:11)
daher das Abschalten des DHCP im Router.
Dann würde man auch ein wenig mehr Sicherheit in das Netzwerk bekommen
ansonsten wäre ja nur ein Netzwerkkabel nötig um ins Inet und ins Netzwerk zu kommen. Und per Wlan ins Inet und Netzwerk würde ich nur Geräten erlauben die dem System bekannt sind.
Ansonsten braucht er ja nicht mal einen Server fürs Netzwerk das kann man ansonsten mit Freigaben und und einer Druckerschnittstelle am Router regeln!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jadefalke« (28. März 2012, 10:55)
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